Togolesen aus aller Welt feiern an der Inde mit

Von: mut
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Eschweiler. Ausgebuchte Hotels in Eschweiler, kunterbuntes Flair in der Stadt, Eschweiler Bürger trommeln und tanzen, musikalischer Ohrenschmaus und tänzerische Meisterleistungen - Kamaka 2012 in Eschweiler steht in den Startlöchern.

Am 7. April 2012 verwandelt sich die Festhalle in Kinzweiler in ein buntes Haus der Gemeinschaft, des Spaß, der Freude, der kulinarischen Highlights und der afrikanischen Rhythmen.

Der Kulturverein Kezebidi e.V. veranstaltet dieses kulturelle Highlight auf internationaler Ebene bereits zum 4. Mal in Eschweiler und plant auch zukünftig Eschweiler als Standort des Kulturfestes zu nutzen, so Abass Issifu, Vertreter des Kulturvereins Kezebidi e.V. und Organisator des Kamaka-Kulturfestes.

Auf nationaler wie auch internationaler Ebene kennt Eschweiler in diesem Bereich fast jeder. Fragt man einen der circa 14000 togolesischen Bürgern in Deutschland, wo denn Kamaka in Deutschland gefeiert wird, fällt die Antwort mit Sicherheit auf Eschweiler, so Camus Ali, Vertreter des Kulturvereins Kezebidi e.V. und Mitorganisator des Kulturtages.

Doch nicht nur deutschlandweit pilgern togolesische Bürger nach Eschweiler um gemeinsam mit Bürgern aus aller Welt und allem voran Eschweiler Bürgern das Kulturfest zu feiern. Auch Togolesen aus den USA, London, Belgien, Frankreich und Irland bereichern das Fest. Das einmal im Jahr stattfindende Kulturfest fand bereits in Großstädten wie München statt und gastiert nun bereits im vierten Jahr in Eschweiler.

Doch was macht Eschweiler so besonders für die Togolesen? Zum einen so Issifu ist Eschweiler demographisch gesehen ein optimaler Standort, um ein solches Fest zu feiern. Zum anderen leben in Eschweiler circa 60 togolesische Bürger, die sich alle sehr stark engagieren. Des weiteren zeichnet sich die Stadt Eschweiler durch eine enge Zusammenarbeit und Harmonie mit dem Verein aus, durch diese wenige Hürden dem Fest aufgestellt werden. Und zuletzt zeigt sich das Rheinland als Land mit vielen Facetten, was auch dazu beiträgt, dass ein solches Kulturfest hier genau richtig ist.

Auch Bürgermeister Rudi Bertram ist den afrikanischen Rhythmen verfallen: Bertram, der nicht nur als Schirmherr dieser Veranstaltung voll integriert ist, zeigt sich jederzeit offen und ist auch in diesem Jahr live dabei. Und vielleicht sieht man ihn wie im vergangenen Jahr in traditioneller togolesischer Kleidung beim Trommeln. Reichlich farbenfrohe Stoffe werden das bunte Flair des Festes bereichern und die traditionelle Kleidung in Togo darstellen.

Die togolesische Gemeinschaft sorgt für ein buntes Bild in Eschweiler und bereichert die Stadt mit ihrer kulturellen und herzlichen Mentalität, so Max Krieger, Kulturmanager aus Eschweiler. Eschweiler gewinnt durch das internationale Flair des Kulturfestes an Bekanntheit über die Grenzen hinaus und man kann stolz sein eine solche Veranstaltung in Eschweiler zu haben, so Krieger.

Mit dem Erlös des Kulturfestes unterstützt die togolesische Gemeinschaft ihre Heimat. Es konnte ein bereits ein Brunnen gebaut werden, der das alltägliche Leben und die Versorgung der dortigen Togolesen erheblich erleichtert. Die Unterstützung der Heimat soll gewährleistet werden, so Helga Grimmer, Mitorganisatorin und Unterstützerin des Festes. Deshalb wird durch den regelmäßigen Austausch versichert, dass die Gelder an den richtigen Ort gelangen und eingesetzt werden.

Besucher werden herzlich in die Gemeinschaft aufgenommen!

Kamaka 2012 am 7. April in der Festhalle in Kinzweiler freut sich ab 15 Uhr auf viele Besucher, die sich in die bunte Welt der togolesischen Gemeinschaft entführen lassen wollen.

Neben traditionellen, kulinarischen Spezialitäten aus Togo, wird togolesische Musik und Gesang sowie Tanz für eine unvergessliche Reise nach Togo in Eschweiler sorgen.
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