Jülicher Land - Todesfall überschattet Indeland-Triathlon

Todesfall überschattet Indeland-Triathlon

Von: -vpu-
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Notarzt und Sanitäter mühten sich mitten im Sportgeschehen am Ufer des Blausteinsees um das Leben der Frau aus Düren, die im Krankenhaus Eschweiler verstarb. Foto: Stefan Herrmann

Jülicher Land. Der 3. indeland-Triathlon und 9. RWE Power-Lauf standen unter keinem guten Stern. Was ursprünglich als eine Werbung für den Sport gedacht und bis ins kleinste Detail geplant und durchdacht worden war, wurde von einer Tragödie überschattet. Bereits beim Schwimmwettbewerb am Morgen erlitt eine 41-jährige Dürenerin im Blausteinsee Herz-/Kreislaufversagen.

Sie wurde geborgen und ins Eschweiler Krankenhaus gebracht, doch jede Hilfe kam zu spät. Die Frau verstarb. Sichtlich betroffen zeigte sich der Vorsitzende der Entwicklungsgesellschaft Indeland und Veranstalter des Triathlons, Landrat Wolfgang Spelthahn. Ein Abbruch der Veranstaltung war nicht möglich, da sich noch mehr als 1000 Sportler auf der Strecke befanden. Nachdem die Nachricht vom Tod der Sportlerin durchgedrungen war, wurde sofort die Musik abgestellt, und es herrschte eine sehr gedämpfte Stimmung. Auch die Siegerehrung wurde im kleinen Rahmen und in aller Stille vorgenommen.

Melderekord: 1500 Starter

Dabei hätte es ein großartiges Sportereignis sein können. Mit 1500 Teilnehmern wurde ein Melderekord verbucht. Auch die sportlichen Leistungen stimmten. Mit überlegenem Vorsprung gewann das Mysorty Team die Kurztriathlon Staffel in der olympische Disziplin mit Denis Zeitler, Daniel Cotta und dem Ex-Jülicher Martin Liebertz in einer Zeit von 2:08:49 Stunden. „Wir sind alle drei Sportler, die nach langer Pause wieder zum Sport zurückgekehrt sind, und freuen uns um so mehr, dass wir hier gewonnen haben. Der Lauf war gar nicht so einfach. Wir hatten mit Steigungen und Gegenwind zu kämpfen”, betonte Schlussläufer Liebertz.

Seine Staffel siegte vor dem Team mit dem Dürener Frank Paschke, Rolf Olk und Julien Biege. Im Volkstriathlon belegte das Jülicher Team Pirate mit Bastian Alert, Robert Dreyling und Jörn Faul den zweiten Platz. Ebenfalls einen hervorragenden zweiten Platz über der Mitteldistanz (1,9 km Schwimmen, 77 km Rad, 20 km Laufen) belegte das Team der Sparkasse Düren mit Jenny Ungermann, Lars König und Jörg Esser in 4:23:09 Stunden.

Sowohl Spitzensportler als auch Hobby-Aktivisten nahmen an beiden Veranstaltungen teil. Es waren durch die Bank attraktive Wettkämpfe, bei denen nicht nur im Blausteinsee, auf der Radstrecke rund um den Tagebau Inden oder der Lauf durch Aldenhoven spannend zuging, auch in den Wechselzonen war etwas los.
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