Titelverteidiger Dürwiß nach blutleerem Auftritt raus

Von: pan
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Kein Durchkommen: Die Dürwisser Germanen (rotes Trikot) schieden als Titelverteidiger gegen Preußen Hastenrath aus. Foto: Patrick Nowicki

Eschweiler. Spätestens seit Donnerstagabend ist klar, wer der Favorit der Eschweiler Feldfußballs-Stadtmeisterschaften ist: Rhenania Lohn. Das Team von Trainer Thorsten Schmitz siegte locker und souverän gegen Falke Bergrath mit 7:0 und zog ins Halbfinale ein.

Einen ganz anderen Eindruck vermittelte der einzige Bezirkligist und Titelverteidiger, denn Germania Dürwiß verabschiedete sich nach einer blutleeren und schwachen Vorstellung mit 0:1 gegen Preußen Hastenrath.

Germania Dürwiß - Preußen Hastenrath 0:1 (0:1): Stadionsprecher Tim Schmitz hatte Germanias Trainer Markus Hambach vor der Partie im Interview noch den Satz entlockt: „Ganz klar, wir wollen ins Finale.“ Seine Jungs haben in diesem Moment offensichtlich nicht zugehört, denn von der ersten Minute an präsentierte sich der B-Ligist Preußen Hastenrath als das bessere Team. Dürwiß agierte zwar im Mittelfeld recht gefällig, aber vor dem Tor der Preußen ereignete sich keine nennenswerte Szene.

Ganz anders auf der anderen Seite: Zunächst fingen die Germanen in höchster Not einen Konter ab und klärten zur Ecke. Der erste Versuch brachte nichts. Im zweiten Versuch befand sich die Dürwisser Abwehr allerdings im Tiefschlaf. Gerhard Kersten legte per Kopf zurück und Thomas Birtel netzte in der 17. Minute ein. Wer mit einem Aufbäumen der Germania gerechnet hat, sah sich bis zur Pause getäuscht.

In der zweiten Halbzeit kam der Bezirksligist mit etwas mehr Elan auf den Platz und wurde in der 43. Minute fast belohnt, aber Karl Rotko traf freistehend wenige Meter vor dem Tor nur die Latte. Vorausgegangen war einer der wenigen sehenswerten Angriffe über den rechten Flügel. Hastenrath verteidigte geschickt und landete den ein oder anderen gefährlichen Konter. Einen hätte Gerhard Kersten frei vor Germanias Torwart Sven Vorburg abschließen können, aber er entschied sich für einen Querpass. Germania klärte. So wurde es nochmal eng: In der 57. Minute setzte Thomas Balduin den Ball auf die Latte. Das war‘s. Der Titelverteidiger war aus dem Turnier.

Falke Bergrath - Rhenania Lohn 0:7 (0:4): Von der ersten Sekunde an ließ der A-Ligist Rhenania Lohn gegen die zwei Klassen tiefer spielenden Bergrather nichts anbrennen. Daniel Heinen eröffnete den Torreigen mit einem wunderschönen Schuss in den Winkel in der 3. Minute. René Pütz (12.) und Carsten Kratz (14.) machten mit einem Doppelschlag schnell alles klar. In der 22. Minute schickte Carsten Kratz Sven Liedtke auf die Reise, der sich mit dem 4:0 bedankte. Danach nahm Rhenania etwa den Fuß vom Gas, sodass Oliver Janowski sogar den Anschlusstreffer für Bergrath auf den Fuß hatte. Lohn setzte auf Konter – und traf erneut. René Pütz nutzte einen Bergrather Aufbaufehler und legte auf Norman Elkenhans quer - 5:0 (38.). In der 53. Minute erhöhte David Daniel sogar auf 6:0 gegen immer noch wacker kämpfende Bergrather. Damit nicht genug: Drei Minuten vor dem Abpfiff verwandelte Raphael Wolff einen direkten Freistoß zum 7:0.

Heute bereits um 18 Uhr (die Halbfinals gehen über 90 Minuten Spielzeit) trifft Hastenrath auf St. Jöris. Die Sportfreunde Hehlrath und Rhenania Lohn bestreiten ab 20 Uhr das zweite Halbfinale.

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