Tischtennis: Partie gegen Langenich ist nichts für schwache Nerven

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Eschweiler-Dürwiß. Das war in der Tat nichts für Leute mit schwachen Nerven: Das Tischtennis-Meisterschaftsspiel der DJK/SV Eschweiler-Dürwiß in der Tischtennis-Bezirksklasse gegen den Tabellennachbarn TTG Langenich II, das nach über dreieinhalb Stunden Spielzeit mit einem Remis (8:8) endete.

Hatten die Eschweiler Spieler in der Hinrunde in Langenich noch mit 5:9 den Kürzeren gezogen, so ist es ihnen an eigenen Tischen gelungen, sich – zumindest teilweise – zu rehabilitieren. Dabei sah es zu Beginn des Spiels eher noch nach einem möglichen Debakel aus, denn keines der drei Eingangsdoppel konnte die Mannschaft für sich entscheiden; selbst das bis dahin ungeschlagene Doppel Schüller/Kummer musste sich in 1:3-Sätzen den Gegnern beugen.

Das lag nicht zuletzt daran, dass Peter Schüller gehandicapt antrat und sogar auf seinen Einsatz in den Einzeln verzichten musste. Die übrigen Doppel mit Siegers/Huppertz und Farkas/Moitzheim gingen zwar in den entscheidenden Satz, wurden aber verloren. Mit dem beruhigenden 3:0-Vorsprung konnten die Langenicher die Einzelbegegnungen angehen.

Bis zum 6:2-Zwischenstand für die Gäste gelang es nur Siegers und Farkas für die DJK‘ler zu punkten. Kennzeichnend für André Siegers‘ Spiel war die starke Vorhand, die dem Gegner überhaupt nicht behagte, während Arpad Farkas diesmal mit überraschendem Konterspiel den Gegner irritierte. Zu diesem Zeitpunkt hatte niemand mehr mit einer Wende im Spiel gerechnet.

Starkes Comeback der Dürwißer

Doch als Marc Huppertz und erneut André Siegers in überaus spannenden Partien auf 4:6 verkürzen konnten, war das für Alexander Mischlewitz und Arpad Farkas Ansporn genug, noch einmal zu versuchen, das Unmögliche möglich zu machen, was ihnen dann auch in beeindruckender Weise mit zwei überzeugenden 3:0-Siegen gelang. Rainer Kummer wuchs beim Stande von 6:6 über sich hinaus und mit wohl gesetzten Blocks und flottem Vorhand-Topspin brachte er die Mannschaft mit 7:6 in Front.

Doch wer schon mit einem sicheren Punktgewinn liebäugelte, wurde in den folgenden beiden Einzeln eines Besseren belehrt. Auch die Langenicher wollten die überraschende Wende nicht hinnehmen und es gelang ihnen, die letzten beiden Einzel für sich zu entscheiden und erneut mit 8:7 in Führung zu gehen. Der ständige Führungswechsel ließ an Spannung nichts zu wünschen übrig und beeinflusste diese letzten Einzel von Dirk Moitzheim und Marc Huppertz. Moitzheim, der auch in seinem zweiten Einzel in den 5. Satz musste, eine zwischenzeitliche Führung aber nicht nutzen konnte.

Nun musste das Schlussdoppel mit Schüller und Kummer noch einmal alles geben, um die drohende Niederlage abzuwenden. Nach spektakulären Ballwechseln, bei denen sich insbesondere Rainer Kummer mit platzierten Vorhandschlägen auszeichnete, sicherten die beiden mit 3:1 Sätzen das verdiente Remis.

Ergebnisse gegen Langenich im Einzelnen: Doppel (Sätze): Schüller/Kummer 1:3, 3:1; Siegers/Huppertz 2:3, Farkas/Moitzheim 2:3 Einzel: Siegers 2:0, Mischlewitz 1:1, Farkas 2:0, Kummer 1:1, Moitzheim 0:2, Huppertz 1:1

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