Tipps von den Profis: Einbrecher kommen in der Dämmerung

Von: ran
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Mit einem einfachen Handbohrer können Einbrecher nicht mit Schlössern gesicherte Fenster in kürzester Zeit öffnen. Uber Gegenmaßnahmen informierte nun die Polizei während eines gut besuchten Informationsabends der Eigentümerschutz-Gemeinschaft „Haus & Grund” im Talbahnhof. Foto: ddp

Eschweiler. Der Winter naht, die Tage werden kürzer. Hochsaison für Einbrecher. Tipps zum Schutz vor unliebsamen Besuchern in den eigenen vier Wänden gaben nun Norbert Winkler und Manfred Beier vom Polizeikommissariat „Vorbeugung”. Zum Beispiel, dass offenbar auch Einbrecher geregelte Arbeitszeiten bevorzugen: „Es fokussiert sich immer häufiger auf die Dämmerung zwischen 16 und 20 Uhr.” Nach 22 Uhr werde es in Sachen Einbruch deutlich ruhiger.

Bei einer Informationsveranstaltung der Eigentümerschutz-Gemeinschaft „Haus & Grund” zusammen mit der Raiffeisen-Bank Eschweiler im Kulturzentrum Talbahnhof, brachte das Duo am Montagabend zahlreichen Interessierten Möglichkeiten näher, wie sie mit relativ einfachen Mitteln das Risiko eines Einbruchs deutlich verringern können.

„Eindeutig ist, dass eine hohe Beuteerwartung bei möglichst minimalem Risiko Einbrecher anlockt”, verdeutlichte Norbert Winkler zu Beginn seiner Ausführungen. Neben der offensichtlichen Anwesenheit und aufmerksamen Nachbarn seien vor allem mechanische Schutzmaßnahmen wie Sicherheitsverriegelungen, abschließbare Fenstergriffe, Fensteraufhebelsicherungen, die auch nachträglich einzubauen sind, sowie Querriegelschlösser mit Sperrbügeln zur Verhinderung von Einbrüchen zu empfehlen.

„Steht eine geprüfte Alarmanlage als Ergänzung zur Verfügung, dürfte es den Einbrecher einige Mühe kosten, in das Haus oder die Wohnung einzudringen. Und diese Mühe hält fast immer von Versuchen ab”, so Norbert Winkler.

Einbrüche bei Anwesenheit der Opfer seien zwar äußerst selten, komme es jedoch zu einer solchen Ausnahme, sei unbedingt zu beachten: „Stellen Sie sich nicht dem Täter in den Weg. Dieser gerät nämlich in solchen Fällen oft in Panik und wird gewalttätig. Versuchen sie stattdessen, den Raum in dem sie sich befinden, von innen abzuschließen und die Rufnummer 110 zu wählen.”
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