Eschweiler - Theo Wellens nimmt Abschied mit Wehmut

Theo Wellens nimmt Abschied mit Wehmut

Von: jlm
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Dankeschön mit Wehmut: Die Kinder und Jugendliche des ehemaligen Kinderchors verabschiedeten Theo Wellens (4.v.r.).

Eschweiler. In der Pfarrkirche St. Peter und Paul versammelten sich jetzt zahlreiche Gläubige, um nicht nur das Patronatsfest der Pfarrgemeinde zu feiern, sondern um neben den Aposteln Petrus und Paulus vor allem einen zu ehren: Theo Wellens.

Bereits im Jahr 1992 begann er seinen Dienst als erster Gemeindereferent in St. Peter und Paul. Vielen war er rasch bekannt, sei es durch sein Engagement bei Schulmessen und Kindergartengottesdiensten, als gelernter Kirchenmusiker bei der Kinderchorleitung, bei der Kommunion- und Firmvorbereitung und dem Beerdigungsdienst sowie bei der Krankenhausseelsorge und vielem mehr.

Seit 2010 schließlich füllte er zwei Halbtagsstellen, eine in der Pfarre St. Peter und Paul und eine im St.-Antonius-Hospital als Seelsorger für Patienten, Angehörige und Mitarbeiter. Jetzt war jedoch der Moment gekommen, um Abschied zu nehmen und Danke zu sagen, denn ab Herbst wird er als Krankenhausseelsorger am Luisenhospital in Aachen tätig sein – eine Chance, eine neue Aufgabe anzugehen, auf die er sich schon sehr freut.

Kirchenchor singt nochmal

Trotzdem: die Trauer unter den Messbesuchern, Kollegen, Freunden und Bekannten Theo Wellens‘ war groß. „Mit Wehmut und Dankbarkeit Abschied nehmen“, so brachte es Pfarrer Dr. Andreas Frick auf den Punkt, und sprach Pfarrer Christoph Graaff und den Diakonen Andreas Züll und Martin Schlicht, die mit den Gläubigen die Heilige Messe feierten, und allen Messbesuchern sicherlich aus der Seele.

Die Emotionen, die innerhalb der Gemeinde sichtlich mitschwangen, wurden musikalisch von dem Kirchenchor sowie von Kindern und Jugendlichen des ehemaligen Kinderchores getragen, der sich vor zwei Jahren aufgelöst hat, als Danke an Theo Wellens jedoch noch einmal sang. Gemeinsam erinnerte man sich an die schöne Zeit, die sie als Kinder im Chor verbracht hatten, an den Spaß, an Theo Wellens‘ Talent am Keyboard, seine stets freundliche und lebensfrohe Art, seine Geduld, auch wenn die Töne einmal schief waren.

Und auch seine langjährige Wegbegleiterin Dagmar Schleypen, mit der er den Kinderchor leitete, findet nur lobende Worte: „Theo hat immer unter einem bestimmten Motto gelebt: die Menschenfreundlichkeit Gottes sichtbar werden lassen.“ Man habe den Kindern Rhythmus, Freude am Singen und an Jesus vermitteln wollen. Das künstlerische Ergebnis sei ihm immer zweitrangig gewesen, denn die Kinder sollten sich vor allem immer willkommen fühlen, bei ihnen und bei Jesus, „ihrem Freund“.

Im Anschluss an den Gottesdienst bedankte sich Theo Wellens sichtlich berührt bei allen, die ihn auf seinem Weg begleitet und unterstützt haben. Die Entscheidung, sich versetzten zu lassen, sei ihm nicht leicht gefallen, gesteht er. Eines wünschte er trotzdem allen Gläubigen, nämlich dass die Gemeinde miteinander auf dem Weg und im Gespräch und Jesus so in der Pfarre lebendig bleibe. Nach dem feierlichen Gottesdienst traf man sich im Kinder- und Jugendzentrum, wo manch einer die Möglichkeit nutzte, um sich persönlich von Theo Wellens zu verabschieden.

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