Thailand präsentiert sich farbenfroh und sehr musikalisch

Von: cheb
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Bei der Parade präsentierten sich die Thai in bunten, traditionellen Kostümen. Foto: Christian Ebener

Eschweiler. Auch wenn der Wettergott nicht immer mitspielte, lockten die Thailändischen Kulturtage auf dem Drieschplatz am Wochenende wieder zahlreiche Besucher an. In Zusammenarbeit mit der Stadt Eschweiler hat die thailändische Gemeinde im Raum Aachen und die Deutsch-Thailändische Gesellschaft wieder ein buntes Fest angeboten, das auf einer großen Bühne und an vielen Ständen den Geschmack der Gäste traf.

Darunter waren natürlich viele eingeladene Thais, die aus allen Ecken NRWs, aber auch dem benachbarten Ausland anreisten, aber ebenso viele Gäste begrüßten, die in die große Kulturwelt der Asiaten hineinschnupperten und sich schnell begeistern ließen.

Für drei Euro Eintritt, die an eine thailändische Schule für geistig behinderte Kinder in Nordthailand fließen, gab es Showeinlagen, viel Gesang und einen feinen Einblick in die thailändische Küche. Das überzeugte auch Schirmherr Rudi Bertram, der die Thai-Gemeinde, die in Eschweiler ihre Heimat in ihrem buddhistischen Tempel an der Dürener Straße hat, gerne unterstützt.

Hymne des Königs

Darüber freute sich auch Somnuc Dackweiler, die zusammen mit ihrem Mann Werner viel an der Organisation unter dem Motto „Rak Thai“ (Liebe zu Thailand) mitwirkte.

Nach der traditionellen Einleitung mit der Hymne des Königs, bot eine thailändische Band traditionelle Musik, aber auch Thai-Pop live, was neben vielen Thais auch so manchen Deutschen zum Tänzer machte. Die Tanzgruppe „Nanthaporn“ und eine Gruppe auf Belgien zeigten volkstümliche Tänze aus ganz Thailand – und auch „Krabbi Krabong“, eine alte Waffenkunst, durfte in den Präsentationen nicht fehlen.

Dazu gab es auch eine Parade im traditionellen Kostümen mit der „Lotusblüte“. Die besonders royal geschmückte Frau wurde auf einer Sänfte mit Lotusblumen-Verkleidung rund um den Platz getragen und ließ Lotusblüten hinab auf die vielen Zuschauer regnen.

Rund um das Gelände boten zahlreiche Streetfood-Stände einen ausgedehnten Eindruck der thailändischen Küche und luden zum spontanen Geschmackstest ein. Aber auch eine Tombola und ein Test der Massagekunst aus dem fernen Osten durften nicht fehlen. Aus der Handwerkskunst gab es zahlreiche handgefertigte Dekorationen und auch originale Kleidung zu kaufen.

Aber auch für die vielen Gäste, die sich einfach nur einen Eindruck der Kultur verschaffen wollten, gab es die Möglichkeit, mit den Thais ins Gespräch zu kommen und viel über das Land und seine zahlreichen Besonderheiten zu lernen.

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