Eschweiler - Thailändische Kulturtage: Gaumenfreuden und bunter Augenschmaus

Thailändische Kulturtage: Gaumenfreuden und bunter Augenschmaus

Von: ran
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Augenschmaus: Eine Tempeltänzerin brachte den Gästen einen Aspekt traditioneller thailändischer Kultur näher. Foto: Andreas Röchter
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Aussteller aus dem gesamten Bundesgebiet präsentierten thailändisches Kunsthandwerk.

Eschweiler. Für deutsche und mitteleuropäische Menschen exotisch anmutende Gerüche und Klänge erfüllten am zurückliegenden Wochenende die Luft auf dem Drieschplatz. Zum inzwischen dritten Mal lud die thailändische Gemeinde im Raum Aachen in Kooperation mit der Stadt Eschweiler und der in Köln beheimateten Deutsch-Thailändischen Gesellschaft zu den „Thailändischen Kulturtagen“ ein.

Bei hochsommerlichen Temperaturen präsentierten die Verantwortlichen ein breitgefächertes Repertoire der Kultur des südostasiatischen Landes, das als konstitutionelle Monarchie seit 1946 von König Bhumibol Adulyadej, der damit das am längsten amtierende Staatsoberhaupt der Welt ist, regiert wird.

Nicht zu kurz kamen dabei die Gaumenfreuden, denn thailändische Gerichte stehen durchaus weltweit hoch im Kurs. So konnten die Gäste der Kulturtage kulinarische Spezialitäten aus allen Regionen des Königreichs an zahlreichen einfallsreich dekorierten Ständen nicht nur begutachten, sondern natürlich auch kosten.

Doch Thailand hat vielmehr zu bieten als ausschließlich Leckereien. Nicht zuletzt die Tanzgruppe „Nanthaporn“ faszinierte die Zuschauer in ihren wundervollen Originalkostümen, in denen sie auf der großen Bühne volkstümliche Tänze, ebenfalls aus allen Regionen des Landes, aufführte. Darüber hinaus präsentierten Tempeltänzerinnen klassische Thai-Tänze, die von den selten zu sehenden Khon-Tänzen, der rituellsten Form des klassischen thailändischen Tanzes, ergänzt wurden.

Dabei handelt es sich um Maskentänze, die den ewigen Kampf zwischen Gut und Böse darstellen. Tradition wird im früheren Siam also groß geschrieben. Daneben präsentierte sich aber am Samstag und Sonntag auch das Thailand der Moderne auf dem Drieschplatz. Die siebenköpfige Band „Suriya Project“ aus Köln gab zahlreiche Kostproben melodischer thailändischer Popmusik, die Assoziationen zur Folkmusik zulässt.

Auf einem großen Basar präsentierten zahlreiche Aussteller aus dem gesamten Bundesgebiet thailändisches Kunsthandwerk, Schmuck, Wellnessprodukte, Seidenblumen, frische thailändische Lebensmittel, Textilien und zahlreiche Dinge mehr.

Ziel der Thailändischen Kulturtage sei es, „den Gästen die Gelegenheit zu geben, ihre Kenntnisse über das südostasiatische ,Land der Freien‘ zu vertiefen und darüber hinaus vor allem persönliche Kontakte zu in Deutschland lebenden Thailändern knüpfen zu können“, so die Verantwortlichen, die während der Kulturtage auch den guten Zweck nicht aus den Augen verloren.

Der Erlös der zweitägigen Veranstaltung soll nämlich einer Schule für geistig behinderte Kinder im nordthäiländischen Chiang Mai zu Gute kommen.

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