Tennis-Asse bringen Musik ins Haus St. Josef

Von: na
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Marc Reinartz (l.) und Jochen Wild (Mitte) übergaben stellvertretend die Spende über 500 Euro an Robert Wagner. Foto: Nils Aßmus

Eschweiler. Rund 200 Familien hilft das Haus St. Josef, und 69 Plätze sind in den stationären Gruppen des Hauses momentan besetzt. Der Name „Haus St. Josef – Kinder-, Jugend- und Familienhilfe“ drückt den Wandel in der Entwicklung aus. Von einer katholischen Waisenanstalt wurde es zu einer Einrichtung für Erziehungshilfe, die sich mit differenzierten pädagogischen Angeboten an Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Familien richtet.

Das Haus wird durch das Jugendamt finanziert, für außergewöhnliche Projekte im künstlerischen, kreativen oder therapeutischen Bereich ist es aber auf Spenden angewiesen.

Eine solche Spende über 500 Euro wurde dem Haus St. Josef am Montagabend durch den Eschweiler Tennisclubs Blau-Gelb e.V. überreicht. Stellvertretend für den Verein übernahmen der 1. Vorsitzende Jochen Wild und der erste Sportwart Marc Reinartz die Übergabe an den Fachbereichsleiter der stationären Hilfen Robert Wagner.

Die Spende kam aus dem Erlös der Stadtmeisterschaft im Tennis zustande. An Sachpreisen und Pokalen für die Gewinner der Erwachsenen-Wettkämpfe wurde gespart und nun an das Haus St. Josef gespendet. Dies kam nicht nur bei den Siegern der Stadtmeisterschaft gut an, die die Idee der Spende unterstützten, sondern auch bei Jochen Wagner, der sich stellvertretend für die Kinder und Jugendlichen bedankte, denen das Geld nun zu Gute kommt.

Konkret wird das Geld in die zweite Auflage eines musikalischen Projektes fließen. Bereits in der Vergangenheit wurde ein Workshop für die Kids angeboten, in dem sie nicht nur Percussion spielen lernten, sondern sich auch ihre eigenen Trommeln bauten. Vor allem bei der Finanzierung des Workshopleiters hilft das Spendengeld des Tennisclubs. Dass solche Aktionen das Geld jedoch wert sind, weiß Jochen Wagner aus der Erfahrung des letzten Workshops. Die Kinder waren begeistert und erfuhren nicht nur die leider häufig zu einem Privileg gewordene Möglichkeit ein Instrument zu lernen, sondern vor allem eigene Stärken zu entdecken und aus dieser Erfahrung Kraft zu ziehen.

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