Tanzcafé im Martin-Luther-Haus feiert Geburtstag

Von: anka
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Ob Walzer oder Tango: Seit einem Jahr wird beim Tanzcafé des Fördervereins der Dreieinigkeitskirche das Tanzbein geschwungen. Foto: Anne Karduck

Eschweiler. Während sich die einen am Sonntagnachmittag beim Stadtfest durch die Massen in der Eschweiler Innenstadt schlängelten, genossen die anderen die gemütliche und ruhige, gar familiäre Atmosphäre im Martin-Luther-Haus. Dort trafen sich wieder zahlreiche Senioren zum traditionellen Tanzcafé des Fördervereins der Dreieinigkeitskirche.

Traditionell, weil der Förderverein bereits seit einem Jahr jeden ersten Sonntag im Monat zum gemeinsamen Treff einlädt. Auf den Tag genau feierte das Tanzcafé am Sonntagnachmittag nun seinen allerersten Geburtstag.

Dabei standen natürlich der Walzer, der Cha-Cha-Cha, der Tango und sogar der RocknRoll wie gewohnt im Vordergrund des Nachmittags. Einmal forderte der Herr die Dame auf und ein anderes Mal tanzten zwei Damen zusammen: Die Freude und Begeisterung über die Abwechslung war bei jedem Senior jedenfalls deutlich zu erkennen.

„Das Wichtigste ist, dass die Leute nachher mit einem glücklichen Lächeln nach Hause fahren”, betonte Monika Herwarts, die Vorsitzende des Fördervereins der Dreieinigkeitskirche und Organisatorin des Tanzcafés, wie bedeutend es sei, die älteren Menschen aus ihrem sonst so tristen und einsamen Alltag herauszuholen.

Bei Kaffee und Kuchen sowie passender Musik blieb neben dem Tanzen wie immer auch jede Menge Zeit dafür, sich zu unterhalten und die Wehwehchen des Alltags zu vergessen.

„Wir freuen uns sehr über die zunehmenden Teilnehmerzahlen”, zeigte sich Monika Herwarts sehr zufrieden über die Entwicklung in dem einen Jahr. So hätten anfangs nur zehn Tanzbegeisterte vorbeigeschaut, inzwischen seien es bis zu 50 Personen, die zusammenkommen. Zudem hob sie hervor, dass ohne ihre „rechten Hände”, Harry Reimer und Theo Herwarts, der für die musikalische Unterhaltung zuständig ist, das Tanzcafé in dieser Form nicht durchführbar sei.

„Unsere Besucher sollen sagen können: Ich habe einen Ort, wohin ich heute Nachmittag gehe”, sagt Monika Herwarts. Und einen solchen Ort haben die Senioren dank des Tanzcafés nun in jedem Fall gefunden.
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