„Tag des Mädchenfußballs“: Hipstars lehren Konkurrenz das Fürchten

Von: ish/tol
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Die Hipstars von der Bischöflichen Liebfrauenschule: Mit fünf Siegen und 12:2 Toren präsentierten sich die Mädels ganz stark. Foto: Hans Mainz

Eschweiler/Werth. Bei strahlendem Sonnenschein haben rund 200 Mädchen im Rahmen der Initiative „Tag des Mädchenfußballs“ auf dem Werther Sportplatz gekickt, mehr als 70 davon aus der Bischöflichen Liebfrauenschule.

Die Gymnasiastinnen wurden von den Lehrern Hans Mainz und Willy Jung sowie zehn älteren Schülerinnen betreut. Schülerinnen von Grund- und weiterführenden Schulen konnten in einem Turnier mit kleinen Mannschaften Erfahrungen im Fußball sammeln. Viele der Teilnehmerinnen spielen schon in Vereinen, andere entdecken erst bei solchen Turnieren ihre Leidenschaft für den Fußballsport. Veranstalter der „Tage des Mädchenfußballs“ ist der Deutsche Fußball-Bund (DFB), Ausrichter sind die Landesverbände mit ihren Vereinen. Für die Städte Eschweiler und Stolberg wurde in diesem Jahr erneut die Jugendabteilung der SG Stolberg damit beauftragt.

Axel Wirtz, Vorsitzender des Sportausschusses des Landes Nordrhein-Westfalen und Vorsitzender der SG Stolberg, verwies zu Beginn auf die große Bedeutung der Förderung von Mädchen im Fußball. „Es ist wichtig, auch etwas für unsere Mädchen zu machen. Und das Angebot kommt gut an: Wir schaffen es, die Mädchen zu begeistern. So wurden in den vergangenen Jahren nach solchen Turnieren steigende Anmeldungszahlen bei den regionalen Vereinen verzeichnet.“

Sport verbindet: Insgesamt zehn Schulen mit 40 Mannschaften traten auf dem Platz gegeneinander an. Die Fußballerinnen der verschiedenen Schulen lernten sich kennen und feuerten sich gegenseitig an. Die Freude war den Mädchen dabei ins Gesicht geschrieben: „Wir haben vorher für das Turnier trainiert, unsere Schule tritt hier mit drei Mannschaften an“, strahlte Michelle, Realschülerin aus Stolberg, für die es nach dem Turnier direkt weiter zu ihrem Vereinstraining ging.

Die Zusammenarbeit mit den Schulen sei wesentlich für das Gelingen eines solchen Vorhabens, betonte Wilfried Holten, Jugendleiter der SG Stolberg, der für die Organisation der Veranstaltung verantwortlich war. Über die Sportlehrer könne man das Interesse der Schülerinnen wecken. „Umso erfreuter sind wir, dass das Angebot wieder so gut angenommen wird.“

Neben den ehrenamtlichen Helfern waren auch viele Eltern zur Unterstützung der Sportlerinnen mit nach Werth gekommen. Viele von ihnen können es schon jetzt kaum erwarten, im nächsten Jahr wieder an den Start zu gehen.

Mit dabei sind dann sicherlich wieder die Hipstars. Das Eschweiler Liebfrauenschulteam gewann sämtliche Spiele und war mit fünf Siegen und 12:2 Toren besonders stark.

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