Eschweiler - Tag der offenen Tür bei der Bischöflichen Liebfrauenschule

Tag der offenen Tür bei der Bischöflichen Liebfrauenschule

Von: zsa
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Chemie live: Beim Tag der offenen Tür an der Liebfrauenschule waren die Besucher von den Experimenten mit Feuer und Trockeneis begeistert. Foto: Sandra Ziemons
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Im Biologieraum konnten die kleinen Besucher des Tags der offenen Tür an der Liebfrauenschule Blätter und Zwiebelzellen unter dem Mikroskop anschauen.

Eschweiler. Gesangs- und Tanzdarbietungen, offener Unterricht sowie viele Experimente und Mitmach-Aktionen – mit einem umfangreichen Programm präsentierte sich die Bischöfliche Liebfrauenschule Eschweiler am Samstag hunderten Eltern und Viertklässlern. Das Gymnasium hatte zum Tag der offenen Tür geladen und stieß auf reges Interesse.

„Ihr seid hier, um zu gucken, ob das die Schule ist, auf die ihr euch einlassen wollt. Schließlich würdet ihr dann die nächsten acht Jahre hier verbringen“, sagte Bert Schopen, Direktor der Bischöflichen Liebfrauenschule zur Begrüßung der zahlreichen Grundschüler. Sie waren mit ihren Eltern gekommen, um sich die Liebfrauenschule einmal genauer anzusehen.

Zum Auftakt sang der Schülerchor der 5. Klassen für die Besucher. Auch der Oberstufen-Tanzgymnastikkurs und der vokalpraktische Chor „Korrekt“ präsentierten ihr Können. Dann entließ Bert Schopen die neugierigen Eltern und Viertklässler in einen „aufregenden und aufschlussreichen Tag“.

Der erste Programmpunkt an diesem Vormittag war dabei der angebotene offene Unterricht der 5. Klassen in den Fächern Englisch, Deutsch, Mathematik, Politik, Biologie, Erdkunde und Musik sowie Unterrichtsvorführungen der 6. Klassen in Latein und Französisch.

Nach den zwei jeweils 25 Minuten langen Unterrichtsblöcken bestand die Möglichkeit, an einer Führung durch die Schule teilzunehmen oder das Gebäude auf eigene Faust zu erkunden. Erstmalig wurden in diesem Jahr auch einstündige Schülerführungen angeboten, bei denen Oberstufenschüler die kleinen Besucher ohne ihre Eltern durch das Gebäude führten und so besonders auf deren Fragen eingehen konnten.

Auch an einer Schulrallye konnten die Grundschüler teilnehmen – hierbei galt es, durch Erkunden der vielen Infostände Fragen zu beantworten und verschiedene Aufgaben zu lösen. Am Ende winkte eine kleine Überraschung in der Schulmensa.

Während es für die Fächer Mathematik, Erdkunde, Geschichte, Religion, Englisch, Latein, Spanisch und Französisch Infostände gab, wurden die Naturwissenschaften den Grundschülern bereits auch sehr praktisch nähergebracht.

Im Experimentierraum zeigten Oberstufenschüler und Lehrer mit verschiedenen Physik-Experimenten, wie beispielsweise ein Flaschenzug funktioniert. Außerdem demonstrierten sie den Besuchern mit zwei kleinen Wagen auf einer Schiene das Prinzip eines elastischen bzw. unelastischen Stoßes.

Im Fach Biologie konnten sich Eltern und Grundschüler am Mikroskopieren von Zwiebelzellen oder Blättern versuchen. Die Liebfrauenschule bietet das Konzept des biopraktischen Unterrichts an. Das bedeutet, dass die Schüler zwei Unterrichtsstunden pro Woche im Klassenverband Biologie lernen.

Zusätzlich hat die Hälfte der Klasse dann im wöchentlichen Wechsel zwei Stunden biopraktischen Unterricht, bei dem die Kinder Präparate erstellen oder auch ihren Mikroskopier-Führerschein machen. In der Zeit nimmt die andere Klassenhälfte jeweils am Computer- Unterricht oder am Kurs „Fit in der Muttersprache“ teil.

„Ein Lied aus Feuer und Eis“ in fünf Strophen erwartete die kleinen und großen Besucher im Chemieraum. Dort zeigten Chemielehrer Dr. Bernhard Collet und einige seiner Schüler in einer beinahe filmreifen Ausführung verschiedene Experimente mit Feuer und Eis.

So färbte sich beispielsweise die Farbe einer Flamme durch Zugabe von unterschiedlichen Stoffen jeweils eher orange oder rot. Auch mit Trockeneis wurde experimentiert. Dies führte zu begeisterten Ausrufen wie „cool“ oder auch „geil“. Am Ende zerknallte sogar ein Heliumballon und eine große Flamme entstand für einen Augenblick.

Aber nicht nur Freunde der Naturwissenschaften, sondern auch Kunst- und Musikliebhaber sowie Technikbegeisterte kamen beim Tag der offenen Tür in der Liebfrauenschule auf ihre Kosten. Im Werkraum bot Kunstlehrerin Monika Jonas einen Workshop mit Décalcomanie, der Abklatschtechnik der Surrealisten, an. Hierbei wird auf einer Plexiglasscheibe ein darunter liegendes Motiv nachgemalt und anschließend auf ein Papier gedrückt. Das eigentliche Bild entsteht dann durch den Abdruck.

Einmal sämtliche Musikinstrumente vom Schlagzeug bis zum Klavier ausprobieren durften die Grundschüler auf dem Musikflur. Ebenso gezeigt wurden Einblicke in den Computer-praktischen Unterricht, den Fitnessraum und den Schulsanitätsdienst. Weiterhin wurde auch die Lego-Robotik vorgestellt. Zum Abschluss erwartete alle Besucher in der Mensa selbstgebackener Kuchen, belegte Brötchen sowie Kaffee und kalte Getränke, die von der Abiklasse gegen eine freiwillige Spende ausgegeben wurden.

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