Synchronschwimmerinnen werden fünfmal Deutscher Meister

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Erfolgreich: Die Synchronschwimmerinnen der Wasserfreunde Delphin. Foto: Maria von Meer

Eschweiler. Die internationalen Deutschen Meisterschaften im Synchronschwimmen fanden in Remscheid statt. Die Eschweiler Synchronschwimmerinnen gingen als eine von 17 Deutschen Mannschaften in Remscheid an den Start und zeigten durchweg starke Leistungen.

Insgesamt 17 Vereine aus Deutschland von Flensburg bis München waren am Start und jeweils ein Verein aus Belgien, den Niederlanden und sogar einer aus Montreal in Kanada.

Am ersten Wettkampftag fanden jeweils die technischen Küren in den Disziplinen Solo, Duett und Gruppe statt. Hierbei müssen sechs bis acht Pflichtelemente in einer vorgeschriebenen Reihenfolge hübsch verpackt in einer Choreografie (technische Kür) zu Musik präsentiert werden. Alle neun Schwimmerinnen der Wasserfreunde Delphin Eschweiler legten hier mit herausragenden Leistungen den Grundstein für den Gewinn von insgesamt fünf deutschen Meistertiteln und jeweils einer Silber- und einer Bronzemedaille.

So lagen die beiden Solistinnen Christine Schorn (Altersklasse (AK) 70-79) und Katharina Groh (AK 20-24 – sogar mit zwölf Punkten Vorsprung) am ersten Tag jeweils auf Platz eins, Stephanie Radermacher auf Platz zwei und Doris Eßer auf Platz drei (beide AK 50-59). Alle Vier konnten ihre Platzierungen mit souverän geschwommenen freien Küren auch am zweiten Wettkampftag halten und so gab es Gold für Christine Schorn und Katharina Groh, Silber für Stephie Radermacher und Bronze für Doris Eßer.

Stephanie Radermacher erfüllte sich zudem einen lang gehegten Wunsch und startete zusammen mit Johannes Andrees vom Frankfurter VV in einem Mixed-Duett. Sie landeten mit einer sehenswerten und vor allem ausgefallenen Kür auf dem 4. Platz.

Allerdings gab es beispielsweise für das Duett von Lea von Meer und Katharina Groh in der Altersklasse 20-24 keinen Grund sich auf den Leistungen des ersten Tages auszuruhen. Sie führten vor der freien Kür das Feld zwar mit 0,8 Punkten Vorsprung an, aber die Konkurrenz war groß. Mit einer nahezu perfekt geschwommenen freien Kür am Sonntag gelang es den beiden, den deutschen Meistertitel zu gewinnen. Damit folgten sie dem Beispiel von Christine Schorn und Doris Eßer, die ebenfalls den Titel Deutscher Meister im Duett (hier AK 60-69) nach Eschweiler holten. In der AK 20-24 gab es aufgrund der internationalen Beteiligung zusätzlich auch eine internationale Wertung, bei der Lea und Katharina sich über eine weitere Goldmedaille freuen konnten.

Noch knapper ging es bei der Gruppe in der AK 20-24 zu. Auch hier lag das Team der Wasserfreunde Delphin Eschweiler bestehend aus Jana Baum, Christine Pauls, Lea von Meer, Eva Thelen, Ida Schmetz und Katharina Groh nach der technischen Kür auf Platz eins.

Hier betrug der Abstand zu Platz zwei jedoch nur 0,3 Punkte und selbst zum 4. Platz nur einen Punkt. Von Platz eins bis vier war also alles drin. Entsprechend nervös waren die sechs Mädels, schließlich war ihr Wettkampf auch der letzte des Tages und sie mussten lange auf ihren Einsatz warten. Trainerin Michaela Martinett, die im Wertungsgericht saß, war mindestens genau so nervös. Doch auch hier schwamm das Team aus Eschweiler eine erstklassige Kür und überzeugte damit nicht nur Trainerin Michaela Martinett, sondern auch alle anderen elf Wertungsrichter von ihrer Leistung, so dass auch hier die Goldmedaille und damit der Titel Deutscher Meister nach Eschweiler ging.

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