Synchronschwimmen: Silber bei der Weltmeisterschaft

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Bei der WM in Budapest im Einsatz: Stephanie Radermacher, Doris Esser und Johannes Andrees. Foto: Radermacher

Eschweiler. In Budapest fanden jetzt die Weltmeisterschaften der Masters im Synchronschwimmen statt. Im eigens für diese WM eingerichteten Pool schwammen zahlreiche Schwimmer aus der ganzen Welt vor der Kulisse der Burg Vajdahunyad um die Medaillen. Für Eschweiler gingen Doris Esser und Stephanie Radermacher jeweils im Solo an den Start.

Komplettiert wurde das kleine Team von Stephanies Duett-Partner Johannes Andrees vom FVV Frankfurt.

Zunächst mussten die Damen ihr Können in der technischen Kür Solo unter Beweis stellen, bevor drei Tage später die freien Küren auf dem Programm standen. Nachdem Stephanie Radermacher in der technischen Kür den 16. Platz und in der freien Kür den 17. Platz in der Altersklasse (AK) 50 bis 59 erzielt hatte, belegte sie in der kombinierten Wertung am Ende einen tollen 17. Platz. Doris Esser erreichte in der gleichen Altersklasse die Plätze 18 (technische Kür) und 20 (freie Kür). Im Endergebnis reichten ihre Punkte aus der technischen Kür für einen sehr guten 18. Platz.

Während Doris Esser lediglich im Solo an den Start ging, trat Stephanie Radermacher auch im Mixed-Duett mit Johannes Andrees an. Erst seit der WM in Kasan 2015 sind männliche Athleten bei Weltmeisterschaften in der Frauen-Domäne Synchronschwimmen zugelassen. Das Duett Radermacher/Andrees trainierte im Vorfeld der WM erst vier Monate gemeinsam und startete erstmals im Juni diesen Jahres bei den Deutschen Masters-Meisterschaften in Remscheid, wo es in seiner Altersklasse 4. wurde.

Allerdings traten dort die reinen Damen- und die Mixed-Duette der AK 50-59 in einer Wertung gegeneinander an. Bei der WM in Budapest gab es für die Mixed-Duette einen eigenen Wettkampf, so dass das Eschweiler-Duett dort eine Medaillen-Chance hatte. Nach einer sehr guten technischen Kür lagen die beiden mit lediglich 0,1 Punkten Rückstand auf dem 2. Rang. Nach der freien Kür reichte es am Ende nicht für den obersten Platz auf dem Podium. Aber die beiden konnten sich über einen versilberten Auftritt und einen tollen 2. Platz bei der Masters-WM freuen.

Damit ging nun auch für die ältesten Eschweiler Synchronschwimmerinnen eine erfolgreiche Saison zu Ende. Die nächsten Ziele für das Jahr 2018 sind sicher wieder die Deutschen Meisterschaften sowie die Europameisterschaften in Slowenien.

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