Suse & Fritzi: Haarausfall und Stimmungsschwankungen

Von: af
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Suse und Fritzi klärten im Talbahnhof über die Wechseljahre auf. Foto: Anna Fitscher

Eschweiler. Haarausfall, Hitzewallungen und Stimmungsschwankungen – das sind nur wenige von den vielen Dingen, mit denen Frauen im mittleren Alter zu kämpfen haben. Wie gut, dass es Suse und Fritzi gibt, die mit Tanz, Gesang und vor allem viel Witz über die Wechseljahre aufklären. Mit ihrem Programm „Stutenbissig Richtung Wechseljahre“ traten Susanne Kirchhoff und Friederike Bender im Talbahnhof auf.

Für etliche Lachanfälle sorgte vor allem das Quiz, das die beiden für die wenigen Männer im Saal vorbereitet hatten. „WWM“ stand hier nicht für die Günther Jauchs beliebte Quizsendung „Wer wird Millionär“, sondern für „Wechseljahre werden männertauglich“.

Hier stellte sich zum Entsetzten von Fritzi und Suse heraus, dass die Eschweiler Männer dringend Nachhilfe in Sachen Wechseljahre benötigen. Sie entschieden sich bei der Frage, was zu antworten sei, wenn eine Frau fragt ob sie zu dick sei, für Antwortmöglichkeit c: „So lange ich um dich herumkomme, ist doch noch alles ok.“ Auch an der nächsten Frage „Was ist zu tun, wenn Ihre Frau unter Hitzewallungen leidet?“ scheiterten die Männer kläglich, denn sie entschieden sich einstimmig dafür, das Gas abzustellen und die Frau als Heizung zu verwenden. Die richtige Antwort wäre hier natürlich a gewesen: Luft zufächeln und etwas Kühles zu trinken bringen.

Dabei ging es zwischen den beiden Freundinnen zwischendurch auch ganz schön stutenbissig zu. Etwa kritisierte Suse Fritzis Kleiderstil. Die würde neuerdings nur noch „Sackmoden“, also übergroße und sehr weite Hosen und Pullis tragen. „Mit dem Ding was du jetzt grade anhast, hat Christo doch den Reichstag verhüllt oder?“ Ordentliches Rumgezicke kommt eben nicht nur bei pubertierenden Mädchen, sondern auch bei erwachsenen Frauen (in den Wechseljahren) vor.

Ein Brüller waren zudem die Gesangseinlagen der beiden. Die Hommage „Gnocchin‘ on heavens door“ galt zweifelsohne den kleinen italienischen Kartoffelklößen und begeisterte das Publikum. Abnehmen habe im fortgeschrittenen Alter schließlich gar keinen Sinn. Die Wechseljahre könne man also ebenso gut als Schlemmerjahre ansehen.

Ungeschlagen blieb jedoch Fritzis Grönemeyer-Parodie, bei der sie „Wirf den Rasierer weg“ im Grönemeyer-Stil interpretierte. Da blieb im Eschweiler Talbahnhof kein Auge trocken. Nach diesem Abend konnten Suse und Fritzi zwar schon viele Fragen bezüglich der Wechseljahre klären – genug haben die beiden von diesem Thema aber noch nicht. So werden die Wechseljahre auch ihr neues Programm „Altweibersommer – Suse und Fritzi unterwegs im Auftrag der Hormone“, dominieren.

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