Sturmböen halten die Feuerwehr ordentlich auf Trab

Von: irmi
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Gleich zweimal rückten die Helfer zum Städtischen Gymnasium aus, wo sie lose Dachziegel zum Teil entfernten und wieder befestigten. Foto: Ralf Roeger

Eschweiler. Einen eher unruhigen Heiligabend verbrachte Eschweilers Feuerwehr. Starke Sturmböen richteten einiges Unheil in der Indestadt und hielten die Retter von morgens 7 bis abends 20 Uhr in Atem.

Am Lotzfeldchen beseitigten die Feuerwehrleute einen umgestürzten Bauzaun, der mitten auf der Fahrbahn lag. Gleich zweimal rückten die Helfer zum Städtischen Gymnasium aus, wo sie lose Dachziegel zum Teil entfernten und wieder befestigten. An der Dürener Straße hatte sich ein Verkehrsschild selbstständig gemacht und stellte ein Gefahr für Autofahrer und Fußgänger dar. Die nächsten Hilferufe kamen wieder vom Lotzfeldchen, wo sich nun eine Plakatwand aus der Verankerung gelöst hatte. Die Wehr nagelte die Wand wieder fest.

An einem Haus an der Gartenstraße hatten sich ebenfalls Dachziegel gelöst, die die Feuerwehr entfernte. Weiter ging es zur Jülicher Straße in Höhe des evangelischen Friedhofes. Dort befestigten die Retter einen losen Zaun. Auch die Weihnachtsbeleuchtung an der Grabenstraße (in Haushöhe Nummer 76) hielt dem starken Sturm nicht stand und baumelte zum Teil herunter. In der Brigidastraße in Weisweiler sorgte die Feuerwehr ebenfalls wieder für Sicherheit: Hier hatten sich Wellblechteile einer Baracke „von dannen gemacht“. Zwei Bäume, die umzustürzen drohten, mussten die Feuerwehrmänner „Im Hag“ fällen und zu Kleinholz verarbeiten.

Auch das Baugerüst am St.-Antonius-Hospital hielt den Böen nicht stand. Ein Dachdecker und die zuständige Gerüstbaufirma brachten wieder alles niet- und nagelfest an die richtige Stelle.

Die Folgen des Sturmes machten sich auch am 1. Weihnachtstag noch bemerkbar: Auf einem Privatgelände an der Hehlrather Straße war ein Baum umgestürzt. Am gestrigen 2. Weihnachtstag beseitigte die Feuerwehr zwei Ölspuren, eine von ihnen zog sich von der Indestraße, über die Jülicher Straße, Lindenstraße bis zur Hans-Böckler-Straße. Die andere streuten die Wehrleute auf der Mauerstraße ab.

Besonders häufig im Einsatz war an allen Feiertagen auch der Rettungsdienst.

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