Streit um Parkplätze am Bahnhof

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Eschweiler. Im Fachausschuss hat der FDP-Ratsherr Christian Braune gegen die Aufweitung der Unterführung Stich gestimmt, jetzt rudert die Partei zurück: „Die FDP Fraktion hat sich wie alle anderen politischen Organisationen sehr erleichtert gezeigt, als die Einigung zur Vereinbarung des Themas BÜ Stich bekannt gemacht wurde“, teilt die Fraktion mit.

Allerdings sind die Liberalen mit einem Punkt nicht einverstanden: „Die Zu- und Abfahrt über die Eisenbahnstraße wäre die weitaus bessere Lösung.“ Zudem kritisiert die Partei den Wegfall von etwa 50 Parkplätzen.

Fahrten nach Langerwehe

„Es kann nicht sein, dass man gut zum Bahnhof fahren kann, aber wegen fehlender Parkplätze (und rund 50 Stück sind eine Menge) wieder wegfahren muss“, meint der FDP-Fraktionsvorsitzende Ulrich Göbbels. Schon heute würden Eschweiler Bürger nach Langerwehe fahren und in die Bahn steigen, weil sie dort ihren Wagen auf einem freien Parkplatz abstellen können. „Auch in Stolberg wird neben dem Bahnhof ein Parkhaus gebaut, aus dem man zukünftig über eine Brücke direkt zu den Bahngleisen gelangt“, meint Göbbels.

Ihr Abstimmungsverhalten will die FDP am Mittwoch im Stadtrat nun ändern: Dort will sie der Planungsvereinbarung zustimmen, jedoch wird sie zugleich beantragen, dass im Protokoll die ablehnende Haltung gegen den Wegfall der Parkplätze in der Eisenbahnstraße vermerkt wird. Zudem stellt die FDP einen Antrag, der die Stadtverwaltung auffordert, nach tragfähigen Lösungen zum Thema Parkplatzproblematik am Eschweiler Hauptbahnhof zu suchen und diese dann nach Abschluss der Vereinbarung möglichst zeitnah vorzulegen.

Die FDP-Fraktion im Rat sei sehr erstaunt über die Verwaltungsvorlage gewesen, heißt es in einem Brief an Bürgermeister Rudi Bertram. So habe die Verwaltung mitgeteilt, dass es schon immer beschlossen gewesen sei, die Eisenbahnstraße in beiden Richtungen zu befahren.

Erhebliche Mehrbelastung

Nun wollen die Liberalen wissen, von welcher der drei an der Einigung beteiligten Seiten diese Forderung gestellt worden sei. „Wenn die Forderung nicht von der Stadt Eschweiler aufgestellt wurde: Wie hat die Führungsebene der Stadt Eschweiler auf diese Forderung reagiert?“, heißt es in dem Antrag. Ein Wegfall von weiteren rund 50 Parkplätzen würde diese Situation nochmals verschärfen und für die Anwohner erhebliche Mehrbelastungen bringen. Dieses wolle die FDP nicht.

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