Eischwiele - Stolze Zahl: 473 Wagen, Gruppen und Kapellen beim Rosenmontagszug

Stolze Zahl: 473 Wagen, Gruppen und Kapellen beim Rosenmontagszug

Von: rpm
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Eischwiele. Der große Tag rückt näher: Zwei Tage noch, dann schlängelt sich der drittgrößte närrische Lindwurm wieder durch die Straßen der Fastelovendsmetropole an der Inde. Unter dem Jubel Zigtausender Zuschauer, die es von Nah und Fern, aus der Region wie aus dem benachbarten Ausland ins fastelovendsverrückte Eischwiele zieht.

Um Punkt 12 Uhr setzt sich der Rosenmontagszug, der diesmal unter dem Motto „De Kopp voll jecke Tön“ steht, mit rund 6000 Teilnehmern an der Brücke Bergrather Straße in Bewegung. Der Zugweg: Von der Brücke aus geht es nach rechts auf die Indestraße, dann nach links in die Dürener Straße, die Kochsgasse hinunter, dann wiederum nach links auf die Indestraße, nach rechts die Grabenstraße hinauf, nach links auf die Marienstraße und weiter über die Neustraße zur Uferstraße, dann in die Hompeschstraße, von dort nach rechts in die Martin-Luther-Straße, via Moltkestraße und Bismarckstraße zur Rosenallee und weiter zur Marienstraße, nach links über die Franzstraße zur Bourscheidtstraße, und dann über die Mittelstraße, die Röthgener Straße und den Langwahn zur August-Thyssen-Straße, wo der Zug sich schließlich auflöst.

Mit von der Partie: Alle 22 Eschweiler Karnevalsgesellschaften, die dem Karnevalskomitee angeschlossen sind. An der Spitze des Zuges marschiert diesmal die Rote- Funken-Artillerie, gefolgt von der KG Kirchspiel Lohn, der Prinzengilde Bergrath, den Klee Oepe Jonge, der KG Ulk Oberröthgen, der Röthgener Garde, der Lustigen Reserve, der Narrengarde, dem Garderegiment Weiß-Rot, den Bösen Buben, der KG Ulk Hehlrath, den Fidele Trammebülle, der Narrenzunft, der Blaue-Funken-Artillerie Eschweiler, den Grünen Funken, der Burgwache, der Löwengarde, der Scharwache, den Löstije Eschweiler Afrikanern, der Eefelkank, dem Wagen des Geschäftsführenden Karnevals-Komitees und der KG Lätitia Blaue-Funken-Artillerie Weisweiler, die dem Prunkwagen des Prinzen voranzieht. Zu guter Letzt kommt traditionell diejenige Gesellschaft, die im Vorjahr den Prinzen stellte: die Onjekauchde aus Röhe.

Die Roten Funken, die den Zug anführen, sind gleichzeitig auch die größte Gesellschaft im Rosenmontagszug: 49 Programmpunkte steuern sie bei – Kostümgruppen, Spielmannszüge, Prunkwagen, Showtanzgruppen, Musikwagen...

Zweitgrößte Gesellschaft ist die Weisweiler Lätitia, die ihren Prinzen mit insgesamt 41 Musikzügen, Kostümgruppen und Wagen begleitet – Kanone und Feldküche eingeschlossen. Auf Platz 3 der zahlenmäßig stärksten Gesellschaften im Zug liegt die Dürwisser Narrengarde, die es auf 39 Wagen und Gruppen bringt. Ebenfalls stark vertreten ist die Eefelkank: Die Hastenrather sind mit 32 Wagen und Kostümgruppen unterwegs, knapp dahinter folgt die Burgwache aus Nothberg mit 30 Wagen, Kapellen und Kostümgruppen. Zahlenmäßig am bescheidensten geben sich die „Zug-Frischlinge“ der Löwengarde: Sie sind mit lediglich einem Bagagewagen und einer kostümierten Fußgruppe dabei.

Sicherheitshinweise

In Sachen Sicherheit stellt das Komitee hohe Anforderungen an die Teilnehmer: Die Wagen sind technisch und personell so abzusichern, dass Zuschauer nicht gefährdet werden. Das heißt: Die Räder der Zugmaschinen und Wagen müssen verkleidet sein, Ordner müssen die Wagen absichern. „Als Wurfgegenstände sind nur Blumen und lose gepackte Karamellen zu verwenden“, betont das Komitee. „Das Werfen von Äpfeln, Apfelsinen, Bällen, Flaschen, Gläsern, Bierbüchsen, hartgekochten Eiern, hartverpackten Gegenständen wie Drops o.ä. ist untersagt.“

Und auch das Werfen an sich ist reguliert: „Blumen und Karamellen sind so weit zu werfen, dass sich nicht in der Nähe der Wagen aufgenommen werden müssen. Dort besteht erhöhte Unfall- und Verletzungsgefahr! Karamellen dürfen nicht mit großer Wucht in die Reihen der Zuschauer geworfen werden. Es können ernsthafte Verletzungen (wie an Augen oder Zähnen) entstehen.“

Last, but not least: „Aus gegebenem Anlass“ weist das Komitee darauf hin, dass „das Tragen von Kostümen und sakralen Gegenständen, die religiöse Gruppierungen karikieren oder die Gefühle von Mitgliedern dieser Glaubensgemeinschaften zutiefst verletzen, verboten ist.“

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