Störche rasten bei Eschweiler

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Pause bei Eschweiler: Diese Störche haben auf dem Weg nach Afrika in unserer Region Halt gemacht. Foto: Andreas Gabbert

Eschweiler. Auf einem Feld bei Eschweiler haben am Montag mehrere Störche eine Pause eingelegt, bevor sie weiter in Richtung Afrika fliegen.

Störche galten in NRW landesweit als fast ausgestorben, breiten sich aber im Moment wieder aus.

Derzeit gibt es schon wieder 60 Brutpaare: Das ergibt sich aus einer Bilanz des Landesamtes für Naturschutz zum Ende der Storchensaison. Die Tiere treten in diesen Tagen die lange Reise in ihre afrikanischen Winterquartiere an.

Die Populationen waren stark zurückgegangen, weil Flussauen und Feuchtwiesen am Niederrhein und in Westfalen durch Flussbegradigungen und Baumaßnahmen zerstört wurden. Naturschutzprogramme zur Renaturierung lösten die Wende für die Störche aus. Wichtigste Brutregion in NRW ist der Kreis Minden Lübbecke mit 30 Storchenpaaren. Trotz aller Fortschritte steht der Weißstorch aber immer noch auf der Liste der gefährdeten Vogelarten.

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