Stehlen, Acrylbilder, Seidenmalerei und üppige Holzskulpuren

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Boten den Besuchern ein abwechslungsreiches Programm: Ulrike Korkin, Renate Langer, Thea Jordans, Volker Meier, Bea Amend und Monika Hagen-Dittmarova (von links).

Eschweiler-Nothberg/Stolberg. Zum zweiten Mal hat die aus Stolberg stammende Künstlerin Ulrike Korkin mehrere Künstler eingeladen, ihre kreativen und künstlerischen Fähigkeiten auf ihrem Vierkanthof in Eschweiler gezielt in Szene zu setzen.

„Nachdem die Ausstellung bereits im vorigen Jahr ein großer Erfolg war und im laufenden Jahr immer wieder die Nachfrage gestellt wurde, ob man mit einer Wiederholung zur weihnachtlichen Zeit rechnen könne, habe ich nicht lange gezögert, erneut ein künstlerisches Team aufzustellen“, so Ulrike Korkin. In der Kunstszene Stolberg hat die Künstlerin schon in früheren Zeiten mit den bekannten Künstlern Fred Dahmen und Matthias Peters zusammengearbeitet.

Seit vergangenem Jahr nun bietet Ulrike Korkin in ihrem Vierkanthof in Nothberg eine wunderschöne ausgestaltete Kulisse mit zahlreichen, vor allem weihnachtlichen Kreationen. Abwechslungsreich ist es allemal. Skulpturen und Stehlen für den Garten sowie imposante und prächtige Gemälde aus Acryl oder Seidenmalerei bestachen das künstlerische Auge.

Kleine Präsente fehlten auch diesmal nicht: Es gab außergewöhnlich gestaltete Engel, reizvolle kleine Lämpchen, kreativ gestaltetn Bilderrähmchen, Kugeln aus Ton, Anstecknadeln, Handschuhe und Mützen aus Filz, um nur einiges aus dem umfangreichen Repertoire zu nennen.

Mit Volker Meier hatte man nun in diesem Jahr zusätzlich einen Künstler aus der männlichen Riege begeistern können mitzumachen. Die Holzskulpturen des Künstlers fielen den Besuchern direkt ins Auge. Im Innenhof wurden sie gekonnt illuminiert in Szene gesetzt.

„Obwohl ich mein Kunststudium irgendwann abgebrochen habe, inspiriert mich doch immer wieder Restholz, ein Abfallprodukt aus der Natur, zu verarbeiten“, so der Künstler. Mit einem Freund war er vor einigen Jahren in Neuseeland unterwegs und fing danach an, größere Holzskulpturen zu fertigen, um Gesichter damit auszudrücken. Denn der Ursprung dieser Holzverarbeitung kommt von den Maori, den Ureinwohnern Neuseelands.

„Die Engel, die bereits bis auf wenige den Besitzer gewechselt haben, sind aus alten abgesägten Tischbeinen entstanden, aber auch alte Bilderrahmen oder alte Fliesen, die bereits für den Sperrmüll gedacht waren, sind hier beabsichtigt liebevoll aufgewertet und verarbeitet worden,“ betont die Ausstellerin Ulrike Korkin.

Die Besucherresonanz hat sich im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt.

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