Eschweiler - Staub in der Lunge und Benzin im Blut

Staub in der Lunge und Benzin im Blut

Von: vr
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Fesselnde Duelle und Manöver
Fesselnde Duelle und Manöver auf der Piste: Beim NRH-Cup-Motocross gingen die Fahrer auf der Rennstrecke des MSC Grenzland an die Grenzen ihrer Belastbarkeit.

Eschweiler. Röhrende Motoren, Staub, fesselnde Duelle und atemberaubende Sprünge - Motorsportherz, was willst du mehr?

Zum zweiten Mal war die Indestadt am Wochenende das Mekka des Motocross-Sports Nordrhein-Westfalens, denn der MSC Grenzland hatte zum NRH-Cup-Meisterschaftslauf auf seine Rennstrecke in Neulohn geladen, wo am Samstag und Sonntag Hobby- und Profifahrer aller Altersklassen um Zeiten und Punkte kämpften.

Für die Überraschung des Meisterschaftslaufs sorgte der Düsseldorfer Tim Münchhofen, der in der höchsten Leistungsklasselauf der MX1 Open den mit Abstand in der Meisterschaft führenden Alexander Farkas in der Gesamtwertung auf den zweiten Platz verwies.

Aus regionaler Sicht waren vor allem die Würselener Biker Alexander Knies mit einem 3. Rang in der Leistungsklasse 2, sowie Martin Pütz mit einer Platzierung in den Punkten erfolgreich. Bei den Jugendfahrern schlugen sich Justin Beys und Tim Schell achtbar.

Gang durch das Fahrerlager

Starallüren und Distanz sind Fremdworte beim NRH-Cup Motocross-Lauf des MSC Grenzland und so kamen nicht nur die 320 startenden Fahrer, sondern vor allem die Motocross-Fans auf ihre Kosten. Beim gemütlichen Gang durch das Fahrerlager galt es, von Hobby- wie Profifahrern Tipps für den wohl spektakulärsten aller Off Road-Motorsportarten zu erlangen.

Familiäre Atmosphäre

Dank der Routine des Rennleiter des ADAC, Gerd Vilshöfer, sowie des ausrichtenden MSC Grenzland, Wilfried Marcelli, und einem eingespielten Organisationsteam rund um die 1600 Meter lange Rennstrecke verlief das gesamte Rennwochenende ohne Probleme und in einer fast schon familiären Atmosphäre. Auch größere Unfälle blieben zum Glück aus, so dass sich die Zuschauer an zwölf Wettbewerben erfreuen konnten.

Nach zwei Tagen voll spektakulärer, spannender Wettbewerbe freute sich Rennleiter Wilfried Marcelli vom MSC Grenzland sichtlich über die gelungene Veranstaltung und trug mit seinen Vereinskollegen im Anschluss Sorge dafür, die Rennstrecke in einwandfreiem Zustand der Natur zurück zu geben, schließlich avanciert die Piste zwischen Neulohn und dem Weisweiler Kraftwerk zwischen den Wettbewerben und Trainings zum regelrechten Biotop, ein Beweis dafür, dass Motorsport und Naturschutz bei entsprechendem Engagement keine Gegensätze sein müssen.

Wer Interesse am Motocross-Sport hat, ist herzlich zu einem Schnuppertraining eingeladen, bei dem Ausrüstung und Maschinen vom MSC Grenzland gestellt werden.
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