Stattliches Gefolge ehrt Hehlraths Majestäten

Von: ran
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Regieren als Kaiserpaar der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Hehlrath im Nordwesten der Indestadt: Manfred Wagner und Rosemarie Müller-Wagner. Foto: Andreas Röchter

Eschweiler. Ein wahrer Lindwurm schlängelte sich am frühen Sonntagabend durch Hehlrath! Kein Wunder, galt es doch einen Kaiser zu ehren. Zum dritten Mal nämlich regiert Manfred Wagner als Schützenkönig der St.-Sebastianus-Bruderschaft im Nordwesten der Indestadt.

Und da aller guten Dinge drei sind, darf sich der Schützenbruder seit Samstagabend Schützenkaiser nennen. Aus den Händen von Brudermeister Franz-Josef Zentis empfing der neue Regent im Festzelt an der Velauer Straße seine Insignien und trat somit die Nachfolge von Theo Mertens an.

Vier Tage lang stand Hehlrath ganz im Zeichen der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft: Bereits am Freitagabend ging es im Festzelt hoch her, als die vierköpfige Coverband „Spontan“ auch dem jüngeren Publikum gehörig einheizte. Am frühen Samstagabend versammelten sich die Schützenbrüder dann zunächst vor dem Festzelt, um anschließend den zu diesem Zeitpunkt noch amtierenden Schützenkönig Theo Mertens sowie die Fahne der Bruderschaft abzuholen und kurz darauf zum Umzug durch den Ort anzusetzen. Der darauffolgende Festabend im Festzelt stand ganz im Zeichen der Krönung des Schützenkaisers Manfred Wagner und seiner Kaiserin Rosemarie Müller-Wagner.

Nach einer relativ kurzen Nacht folgte der ereignisreiche Sonntag: Der Zeitpunkt des ersten Treffens für die Schützenbrüder war auf 8.45 Uhr festgelegt worden. Vom Festzelt ging es in Richtung der Pfarrkirche St. Cäcilia, wo die Heilige Messe gefeiert wurde.

Dem Vorbeimarsch am Pfarrhaus folgte ein zünftiger Frühschoppen, bevor sich die Hehlrather Schützen am Sonntagnachmittag auf den Höhepunkt des Schützenfestes vorbereiteten. Um 18 Uhr versammelten sich die Schützen der St.-Sebastianus- Schützenbruderschaft Hehlrath gemeinsam mit den Bruderschaften St. Georgius/St. Jöris und St. Blasius Kinzweiler sowie dem Spielmannszug Hehlrath, dem Trommler- und Pfeifercorps Kinzweiler, dem Blasorchester St. Jakobus Alsdorf-Warden und der Fahnenschwenkergruppe St. Georgius/ St. Jöris, um zu klingendem Spiel zum Heim des Schützenkaiserpaares zu marschieren.

Dort hatten sich zahlreiche Schaulustige eingefunden, die ebenfalls dem frisch gekürten Regenten ihre Aufwartung machten. Und diese staunten nicht schlecht, als sich die Türe öffnete und nicht nur Manfred Wagner und Rosemarie Müller-Wagner vor die Türe traten. Paar um Paar folgte dem Kaiser und seiner Gattin, so dass ein wahrlich stattliches Gefolge dem „Großen Umzug“ einen mehr als würdigen Rahmen gab.

Im schicken Cabrio ging es dann für den dreifachen Schützenkönig und seine Frau durch den Ort, bevor der Einzug in das Festzelt mit anschließendem Kaiserball auf dem Programm stand. Dort wandelten die Schützen der St.-Sebastianus-Bruderschaft Hehlrath unter anderem auf den Spuren Stefan Raabs, als sie unter der Überschrift „Schlag den Schützen“ dessen erfolgreiche Show adaptierten. Ein halsbrecherisches Bobby-Car-Rennen, der Klassiker „Blamieren oder Kassieren“ sowie das „Musikrückwärtsraten“ hielt die Gäste des Balls in Atem.

Auch am Montagmorgen versammelten sich Bruderschaft und Spielmannszug im „Basislager“ Festzelt, von wo aus Fahne und Schützenkaiser abgeholt wurden. Um 9.30 Uhr folgte die Feier der Heiligen Messe in der Pfarrkirche St. Cäcilia, der sich die Kranzniederlegung auf dem Friedhof anschloss. Ein gemütlicher Frühschoppen setzte dem Schützenfest ein (vorläufiges) Ende, schließlich stehen am Fronleichnamstag am kommenden Donnerstag noch das Abholen der Fahne, der Kirchgang sowie die Teilnahme an der Prozession an.

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