Start in die fünfte Jahreszeit: Jecke Tön vom Besten

Von: zsa
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Bei der Sessionseröffnung der
Bei der Sessionseröffnung der Blauen Funken Weisweiler präsentierte die Showtanzgruppe der Lätitia, die Blue Dance Girls, dem Publikum ihren neuen Tanz.

Eschweiler-Weisweiler. Es war Programm voller tänzerischer und musikalischer Leckerbissen, welches die KG Lätitia Blaue Funken Artillerie Weisweiler von 1878 am Samstagabend ihrem Publikum bei der Sessionseröffnung präsentierte.

Bereits beim Einmarsch zeichnete sich ab, dass es ein Abend der Extraklasse werden würde. Kaum auf der Bühne eingetroffen, drückte Präsident Karl-Heinz Kamm sofort seine Begeisterung für das gutgelaunte Publikum in der ausverkauften Festhalle Weisweiler aus: „Mensch, das ist ja ein tolles Bild von hier oben”. Bevor der erste offizielle Programmpunkt jedoch anstand, nahmen der Vorsitzende des Ehrenrats der Lätitia, Helmut Römer, und sein Stellvertreter, Uwe Müller, eine Ehrung vor. Für seine geleistete Arbeit im Laufe der Jahre, u.a. als Tanzoffizier, erhielt Darius Piekarsky den Orden der Ehrensenatoren.

Dann war es Zeit für den ersten Tanz des Abends. Mit einer gelungenen Darbietung begeisterten Tanzmariechen Stefanie Kemper und das Herrenkorps das Publikum. Ihnen folgte das neue Tanzpaar der Blauen Funken, Kerstin Sevenheck und Manuel Hauck, das seinen ersten offiziellen Auftritt absolvierte.

Sicherlich war es nur der spürbaren Nervosität der beiden jungen Tänzer zuzuschreiben, dass Ihnen einige Hebefiguren nicht gelingen wollten. Die Gäste verziehen dem Tanzpaar die kleinen Fehler jedoch und honorierten ihre Mühe mit Applaus. Der Funkenblock zeigte sich anschließend dagegen wie immer routiniert und auch das Herrenkorps präsentierte sich nochmals von seiner besten Seite.

Dann stellte Präsident Karl-Heinz Kamm kurz den Sessionsorden der Lätitiä vor, der das Wappen der Grafen von Hatzfeld trägt. Zu diesem Anlass war auch Graf Nikolaus von Hatzfeld von Schloss Schönstein in Wissen anwesend und nahm den ersten Sessionsorden an diesem Abend entgegen. Auch eine weitere Ehrung stand an: Melanie Sparla erhielt den Goldenen Stern der Gesellschaft als Dank für 25 Jahre Mitgliedschaft bei den Flauen Funken und ihr Engagement als Tänzerin und Trainerin der Blue Dance Girls.

Mit „Dr Tulpenheini” zog die erste Fremdverpflichtung des Abends auf die Bühne ein. Der belgische Büttenredner wusste auch gleich von einigen Erlebnissen zu berichten, z.B. wie er mit minus 2,3 Promille in eine Polizeikontrolle geriet, nachdem er zehn Polizeigetränke („Feiglinge”) getrunken hatte.

Weiter ging es mit einem Eigengewächs der Blauen Funken: Die Höppe Kroetsch überzeugten mit einem starken Auftritt. Zwei weitere Mitglieder der Weisweiler KG durften sich außerdem noch über besondere Ehrungen freuen: Manfred Groß erhielt vom Präsident des Eschweiler Karnevalskomitees, Norbert Weiland, den Komiteeorden erster Klasse. Und Werner Pfeiffer wurde für seine Verdienste um den Eschweiler Karneval mit dem silbernen Stern des Eschweiler Karnevalskomitees ausgezeichnet.

In seiner Rede hatte Jürgen Beckers als „Jürgen B. Hausmann” dann so einiges zu beklagen: Seine Frau gebe ständig seine Lieblingsklamotten in die Altkleidersammlung und verwechselt auch noch Nivea mit Nutella. Die Witze des Büttenredners verfehlten ihre Wirkung nicht, schallendes Lachen erfüllte den Saal.

Für die erste musikalische Darbietung des Abends sorgte die Eschweiler Mundartband Stabelsjeck. Die sechs Musiker rockten mit Hits wie „Alles was ich will”, „Schatzi, schenk mir ein Foto” oder „Wahnsinn” die Festhalle. Ein Augenschmaus aus dem Hause der Blauen Funken folgte zugleich: Die Showtanzgruppe Blue Dance Girls, „ein Stolz der Gesellschaft”, wie Karl-Heinz Kamm ankündigte, begeisterten das Publikum mit einer abwechslungsreichen Choreographie.

Für Lachtränen sorgte Bauchredner Klaus Rupprecht („Klaus & Willi”) mit seinem Affen Willi. Bei Themen wie „Das Supertalent”, Fußball oder Tabledance nahm der kleine Affe kein Blatt vor den Mund und konnte auch beim Imitieren verschiedener Werbeslogans auf die volle Unterstützung des Weisweiler Publikums zählen („Nichts ist unmöglich?. Toyota!”).

Der Trompetensound „Die Weisweiler”, unter Leitung von Dietmar Krauthausen, gab sich ebenfalls die Ehre und richtig Gas. Die stimmungsvollen Songs wie z.B. „Hallelujah”, „Du” oder „Schenk mir dein Herz” wurden dabei wie immer von Björn Frings gesungen. Erst vor kurzem hatten „Die Weisweiler” ihr 55-jähriges Bestehen mit einem großen Konzert gefeiert.

Dem Trompeter Dennis Streitberg wurde zwischendrin für 22 Jahre Mitgliedschaft bei der Lätitia der Goldene Stern der Gesellschaft verliehen, bevor es noch mit einigen Musikstücken weiterging.

In bester Laune empfing man dann in Weisweiler das Tanzcorps der KG Sr. Tollität Luftflotte aus Köln. Die Kölsche Mädels und Jungs zeigten Tanzakrobatik vom Feinsten und ernteten für ihre vielen „fantastischen Stunts”, wie es auch Lätitia-Präsident Karl-Heinz Kamm anmerkte, Riesenapplaus.

Der Saal hatte seinen Siedepunkt erreicht, aber zum Kochen brachte ihn dann das musikalische Highlight des Abends: die Paveier. Die Kölsche Mundartband hatte dabei nicht nur alte Erfolgslieder wie „Schön ist das Leben” und „Heut brennt mein Iglu” im Gepäck, sondern auch zwei relativ neue Stücke, wie z.B. „Heimat es”. Hingerissen von dem vor Begeisterung tobenden Publikum spielten die Paveier sogar über eine halbe Stunde nur an Zugaben.

Das Programm der Spitzenklasse, das die KG Lätitia Blaue Funken ihren Gästen geboten hatte, fand somit weit nach Mitternacht einen gelungenen Abschluss.
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