Stampede fegt durch den Bahnhof: Richard Bargel und seine Mitstreiter

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Donnerstagabend im Talbahnhof zu erleben: Richard Bargel & Dead Slow Stampede.

Eschweiler. Richard Bargel & Dead Slow Stampede sind am Donnerstag, 20. November, 20 Uhr, im Talbahnhof zu Gast. Anfang September 2012: Ein schwerer Hörsturz zwingt Richard Bargel das erfolgreiche Projekt „Men In Blues“ mit Ex-Bap-Gitarrist Klaus „Major“ Heuser“ aufzugeben.

Die vom Arzt verordnete Ruhepause einzuhalten fällt ihm schwer. Allen Hörproblemen zum Trotz komponiert er neue Songs und kehrt schon bald mit seiner neuen Formation „Dead Slow Stampede“ auf die Musikbühnen zurück.

Mit dem Kölner Gitarristen Fabio Nettekoven, dem Schlagzeuger Geert Roelofs aus den Niederlanden und dem Kontrabassisten Paul G. Ulrich hat sich Richard Bargel ideale Partner zur Seite gestellt. Jeder Musiker kann auf langjährige Erfahrung an der Seite internationaler und nationaler Musikgrößen zurück- blicken. Jeder einzelne ist ein Virtuose an seinem Instrument, doch ist man professionell genug, dies nicht fortwährend unter Beweis stellen zu müssen.

So abwechslungsreich und spannend wie Bargels schillernde Lebensvita ist auch das Programm von Dead Slow Stampede in dessen Fokus die Kompositionen der neuen CD/LP „It‘s Crap!“ stehen. Unter heitere und sarkastisch-ironische Titel mischen sich melancholische Liebeslieder von fast schmerzhafter Intensität, dann wieder taucht die Band ein in düstere Balladen mit schillernden, voodooesken Klangstrukturen oder sie feuert Titel ab, die hart, aggressiv und kompromisslos sind.

Gemeinsames Anliegen der Band ist intelligente, anspruchsvolle Musik, aber nicht kopflastige Perfektion – die immer langweilig und bei Bargel auch kaum vorstellbar ist – sondern Musik, die Leib und Seele hat und „noch genug authentischen Dreck übrig lässt“, wie es ein Bargel-Kritiker einmal passend auszudrücken pflegte.

Geert Roelofs ist ein Schlagzeuger, der für die Band wie maßgeschneidert scheint. Er beherrscht meisterlich alle Spielarten, von Jazz über Blues bis hin zu Rock, Pop und Chanson. Er spielte mit Lee Konitz, Charles Aznavour, Mark Murphy, Candy Dulfer u.v.a. Paul G.Ulrich hat sich seit vielen Jahren einen Namen als vielseitiger und virtuoser Kontrabassist gemacht.

Ob mit dem Finger gezupft oder mit dem Bogen gestrichen, sein Ton geht immer unter die Haut. Er spielte viele Jahre im Paul Kuhn Trio und gehört zur Besetzung der Boogie Woogie Company um Gitarrist Ali Claudi. Fabio Nettekoven aus Köln ist ein exzellenter Silde- und Lapsteel-Gitarrist und zugleich Multi-Instrumentalist auf vielen weiteren Saiteninstrumenten, dazu noch Schlagzeug, Bass und Keyboard. Der junge Musiker ist das, was man ein musikalisches Ausnahmetalent nennt. Mit 22 Jahren leitet er bereits seine eigene internationale Band „Judy Spellmann & the Phavior Adelic“, deren acht Musiker in den USA, Frankreich und Deutschland leben.

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