Städtisches Gymnasium kooperiert mit Eukalin

Von: tim
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Freuten sich über die Kooperation: (v.r.) Chemielehrer Dr. Manfred Vogt, Schulleiter Winfried Grunewald, Eukalin-Gesellschafter Dr. Joachim Schulz und der Vorsitzende des Fördervereins Thomas Graff. Foto: (tim)

Eschweiler. Der Arbeitsmarkt entwickelt sich in einzelnen Segmenten immer mehr zugunsten der Bewerber, so auch in der Chemiebranche. Jeder sechste Angestellte ist hier bereits über 55 Jahre alt, und schon jetzt haben einige Unternehmen Probleme ihre Ausbildungsstellen zu besetzen.

Rund 90 Prozent der Auszubildenden werden nach Abschluss von den Unternehmen direkt übernommen, in einigen Teilen der Bundes Chemikant und Chemielaborant republik liegt diese Zahl gar bei 98 Prozent.

Um das Interesse für eine Karriere als Chemielaborant oder Chemikant bei den Oberstufenschülern des Städtischen Gymnasiums zu steigern, schloss dieses nun einen Kooperationsvertag mit dem Unternehmen Eukalin, das an der Ernst-Abbe-Straße im Industrie- und Gewerbepark (IGP) heimisch ist. Dr. Joachim Schulz, Geschäftsführender Gesellschafter der Spezialklebstoff-Fabrik, traf sich mit Schulleiter Winfried Grunewald, dem Vorsitzenden des Fördervereins des Gymnasiums Thomas Graff und Chemielehrer Dr. Manfred Vogt am vergangenen Dienstag im Schulgebäude.

So unterstützt Eukalin die Schule nun zum einen mit Lehrmaterial für den Chemieunterricht. Das Lehrbuch „Die Kunst des Klebens“, das der Industrieverband Klebstoffe erarbeitet hat, steht ab sofort den Lehrern und Schülern zur Verfügung. „Das passt wunderbar zum Unterrichtsstoff“, freute sich Vogt über die Unterrichtshilfe. „Wir wollen den Schülern mit dem Lehrbuch zeigen, wo im Alltag überall Klebstoffe zum Einsatz kommen, wie sie funktionieren und welche beruflichen Zukunftschancen die Klebstoffindustrie bereithält“, erklärte Schulz.

Ein weiterer Punkt des Kooperationsvertag ist die Vermittlung von Praktikumsstellen in dem Klebstoffunternehmen. So haben die Schüler zukünftig die Gelegenheit einmal in die Berufsbilder des Chemikanten, des Chemielaboranten, aber auch in die des Industriekaufmanns oder des Exportkaufmanns reinzuschnuppern.

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