Städtische Waldschule sieht sich nicht gefährdet

Von: smb
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Eschweiler. Zwischen 60 und 70 Schüler aus Stolberg, das sind etwa 50 Prozent, melden sich jährlich an der Waldschule an. Künftig werden viele dieser Schüler den Weg nach Eschweiler nicht mehr wählen, weil Stolberg eine eigene Gesamtschule einrichten will.

Schulleiter Manfred Niehoff sieht dieser Entwicklung nicht mit Sorge entgegen. „Ich begrüße jede Gesamtschule, weil ich diese Schulform befürworte.”

Die Gesamtschule sei eine zukunftsfähige Schulform. Natürlich würden künftig weniger Schüler nach Eschweiler kommen, aber: „Das geht uns nichts ans Leder”, so Niehoff. Die Waldschule habe einen Anmeldeüberhang.

Jetzt könnten auch Eschweiler einen Platz bekommen, die zuvor abgewiesen werden mussten. Gleichwohl müsse man überlegen, wie man die Schullandschaft an der Inde angesichts des demografischen Wandels gestalten wolle. „Die Schullandschaft wird sich verändern, ich kenne nur den Weg dahin noch nicht”, sagt Bürgermeister Rudi Bertram. Die Stolberger hätten ihre Pläne zeitig kommuniziert.

Man sei nun dabei, das Anmeldeverhalten genau zu untersuchen Die Auswirkungen auf die Haupt- und Realschule seien noch nicht abschätzbar. Ein Prozesse sei angestoßen, den man begleiten werde, um dann die richtigen Konsequenzen zu ziehen.

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