Stadtmeisterschaft: Weisweiler und Dürwiß fürs Halbfinale qualifiziert

Von: tob
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Ein spannendes Duell lieferten sich Germania Dürwiß und der SC Berger Preuß gestern Abend. Foto: T. Röber
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Hatte Spaß am Viertelfinale zwischen Dürwiß und dem Berger Preuß: Schiri Ronny Offermann.

Eschweiler-Ost. Fortuna Weisweiler und Germania Dürwiß bestreiten am Freitagabend das erste Halbfinale der 24. Fußball-Stadtmeisterschaft. Weisweiler gewann gegen Gastgeber FV Eschweiler mit 3:1 (0:0). Germania Dürwiß folgte mit einem 6:4 nach Elfmeterschießen (2:2, 1:1) gegen den SC Berger Preuß in die Vorschlussrunde.

Der Favorit wankte, fiel aber nicht. Der Gastgeber musste sich hingegen nach einer sehr guten Vorstellung aus dem Turnier verabschieden. Bei einsetzendem Regen gab es für die für das Wetter doch zahlreichen Zuschauer eine erste Hälfte ohne Höhepunkte. Lediglich Adel Laghouil für den FV und Weisweilers Samir Quindi tauchten gefährlich vor dem gegnerischen Gehäuse auf. Folgerichtig ging es mit einem 0:0 in die Kabine. Die zweite Hälfte war gerade angepfiffen, da fiel das erste Tor des Tages. Weisweilers Torwart Christian Klinkhammer drosch den Ball einfach nach vorne und einige Fortunen drehten sich bereits weg. Nicht so der gerade eingewechselte Stefan Filster. FV-Torhüter Christoph Warin und ein Abwehrspieler waren sich uneins, der Fortune nutzte dies und schob den Ball ins leere Tor.

Der FV war aber keinesfalls geschockt. In der 35. Minute parierte Klinkhammer einen tollen Schuss von Laghouil, eine Minute später traf FV-Akteur Jamel Aikur nur den Pfosten. In der 40. Minute gelang dem Gastgeber der Ausgleich. Adel Laghouil drosch einen Freistoß direkt in die Maschen. Das Glück blieb auf Seiten der Fortunen. Ein Eigentor von Youssouf Awissi brachte Weisweiler wieder in Front. Der FV warf alles nach vorne, traf aber nicht mehr. Thorsten Malik traf in der Nachspielzeit zum 3:1.

Im zweiten Spiel traf der frisch fusionierte SC Berger Preuß auf die neuformierte Mannschaft von Germania Dürwiß. Es entwickelte sich ein spannendes Spiel. Nach ein wenig Abtasten traf Patrick Cerha in der 12. Minute mit einem direkten Freistoß zum 1:0 für die Germania. Der Berger Preuß schüttelte sich kurz und kam nach einer Viertelstunde zum Ausgleich. Mike Gebauer traf nach schöner Kombination. Kurz darauf traf der Germane Samy Rehman nur den Pfosten. Das Spiel blieb umkämpft. Tobias Herzig (Berger Preuß) hatte in der 45. Minute Pech, als er mit einem Kopfball nur die Latte traf. Ansonsten blieben große Chancen Mangelware. Richtig Fahrt nahm das Spiel erst in der Schlussphase wieder auf. Als alle schon mit einem Elfmeterschießen rechneten, machte sich Samy Rehman auf, umkurvte die gesamte Abwehr und traf zum 2:1 für Dürwiß. War der Drops gelutscht? Nein! Der Berger Preuß drückte und in der Nachspielzeit traf Philipp Miseré mit einem satten Schuss von der Strafraumgrenze zum 2:2.

Das Elfmeterschießen musste somit entscheiden und wie die Frauen am Vortag hatten auch Germanias Männer die besseren Nerven. Der Berger Preuß begann das Elfmeterschießen: 1:0 Stephan Birtel; 1:1 Samy Rehman; Mike Gehbauer schießt gegen den Pfosten; 2:1 Robert Smyslo; Timo Kowallik scheitert an Sven Vorburg; 3:1 Tayfun Özer; 3:2 Philipp Miseré; 4:2 Maurice Pieters.

Germania Dürwiß trifft somit im ersten Halbfinale der 24. Eschweiler Feldfußball-Meisterschaft, die erneut von der Sparkasse gesponsert wird, am Freitag um 18 Uhr auf Weisweiler

Am Donnerstagabend wird ermittelt, wer im zweiten Halbfinale am Freitag ab 19.30 Uhr spielt. Um 18 Uhr trifft Falke Bergrath auf den SV St. Jöris. Um 19.30 Uhr startet Rhenania die Mission Titelverteidigung gegen Rhenania Eschweiler.

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