Stadtmeisterschaft: Eschweiler Rhenania vergisst das Toreschießen

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Eschweiler-Weisweiler. Der FV Eschweiler und die Sportfreunde Hehlrath sind Dienstagabend ins Viertelfinale der 25. Eschweiler Feldfußballmeisterschaft eingezogen und treffen bereits Mittwochabend im Viertelfinale im direkten Duell aufeinander.

Rhenania Eschweiler – FV Eschweiler 0:3 n.E. (0:0)

In der Partie des C-Ligisten Rhenania Eschweiler gegen den B-Ligisten FV Eschweiler war es zunächst das klassentiefere Team, das die Initiative übernahm und auch nach fünf Minuten die erste Torchance verzeichnete. Stephan Rüttgers verzog jedoch.

Es sollte an diesem Abend nicht der letzte misslungene Abschluss sein. Der holprige Rasen im Hubert-Bündgens-Stadion darf in dem einen oder anderen Fall ruhig als Entschuldigung herhalten. Was einige Spieler weiterhin störte: In den Toren sind Banner des Sponsors Sparkasse aufgehängt, die – je nachdem, wie der Wind steht – fast schon auf Höhe der Torlinie wehen.

Der Rhenane Domenik Henkel hatte die nächste Chance, verzog jedoch auch deutlich. Überhaupt bekamen die Torhüter in den ersten 30 Minuten nichts auf ihre Kästen. Zwei Schussversuche des FV verfehlten das Ziel ebenfalls deutlich. Die beste Szene hatte noch die Rhenania in der 27. Minute, als Maximilian Borris knapp verpasste. Folgerichtig ging es mit 0:0 in die Halbzeit.

In der zweiten Hälfte sahen die wenigen Zuschauer das gleiche Bild. Der C-Ligist spielte gefälliger nach vorne, ohne sich große Torchancen zu erarbeiten. Der B-Ligist war nach vorne gänzlich ungefährlich. Einen Aufreger gab es noch mit dem Schlusspfiff. Schiedsrichter Aaron Haas gab Einwurf für die Rhenania, der landete beim einschussbereiten Pascal Cremer.

Allerdings pfiff der Unparteiische das Spiel just in diesem Moment ab. So musste das Elfmeterschießen entscheiden und dessen Geschichte ist schnell erzählt. Die ersten drei Rhenanen (Stephan Rüttgers, Maximilian Borris und Tobias Wirtz) verschossen. Da beim FV lediglich Rachid Bounouar scheiterte und Adil Laghouil, Dennis Sobolewski sowie Saman Balili trafen, steht der B-Ligist im Viertelfinale.

Sportfreunde Hehlrath – SV Falke Bergrath 2:1 (1:1)

Die Sportfreunde Hehlrath haben sich in letzter Sekunde gegen Falke Bergrath durchgesetzt und sind somit ins Viertelfinale eingezogen. Dabei war Falke Bergrath früh in Führung gegangen. Nach einer Ecke zog Marius Meier (übrigens das erste aus dem Feld erzielte Tor der Fußball-Stadtmeisterschaft 2015 – wohlgemerkt bei den Männern) sehenswert ab, der Ball schlug links oben im Tor ein.

Kategorie: unhaltbar. Kommentar eines Bergrathers kurz vor dem folgenden Anstoß: „Komm, die wissen nix mehr.“ Das stimmte so nicht. Die Sportfreunde antworteten sofort. Vitali Wagner gab einen ersten Warnschuss ab, Markus Forst scheiterte kurz darauf nach schöner Einzelleistung an Fabian Wiemers. Die folgende Ecke brachte den Ausgleich. Dennis Cremer hielt gedankenschnell den Fuß hin. Bis zum Pausenpfiff passierte in Weisweiler nicht mehr viel.

Nach dem Seitenwechsel war es der Falke Thorsten Malik, der das erste Ausrufezeichen setzte. Sein Schuss wurde zur Ecke abgefälscht. Richtig gefährlich wurde es dann auf der Gegenseite, als Markus Forst einen Ball sehenswert an den Pfosten schlenzte.

Fabian Wiemers hätte bei diesem Ball keine Abwehrchance gehabt. Die Sportfreunde erhöhten den Druck nun stetig weiter. David Rosenbaum hatte die nächste gute Gelegenheit, traf den Ball aus kurzer Distanz jedoch nicht richtig. Derselbe Hehlrather stand kurz danach wieder im Mittelpunkt, als Bergraths Torhüter Fabian Wiemers den Ball nach einem Eckstoß unterlief, Rosenbaum den Kopfball jedoch nicht mehr drücken konnte.

Die Bergrather konnten kaum noch für Entlastung sorgen, Wiemers blieben oft nur lange Bälle, die meist umgehend zurückkamen. Nur kurz vor Schluss wurde es noch einmal brenzlig vor dem Sportfreunde-Tor, als sich Oliver Janowski erst gegen zwei Spieler behauptet hatte, sein finaler Pass dann aber nicht ankam.

Eine Serie von Freistößen für die Hehlrather verpuffte ebenso. Die schwach getretenen Bälle blieben in der Mauer hängen. Als sich Spieler und Zuschauer wohl schon mit einem weiteren Elfmeterschießen abgefunden hatten, starteten die Sportfreunde einen letzten Angriff. Mit Erfolg. Ein abgefälschter Schuss landete unhaltbar im Netz. Kurz danach war Schluss.

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