Stadtmeisterschaft: Dauerfavoriten streichen schnell die Segel

Von: ran
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Eng am Mann waren die Kicker von Gastgeber SCB Laurenzberg (rechts) im Duell gegen die Sportfreunde Hehlrath. Mit dem 6:3-Erfolg sicherten sich die SCB´ler Platz eins in ihrer Vorrundengruppe. Foto: Andreas Röchter

Eschweiler. Zusammen eroberten sie 13 der bisher insgesamt 26 Hallenfußball-Stadtmeistertitel. Am Samstag schieden nun sowohl der FC Germania Dürwiß (sieben Mal Stadtmeister) als auch die ESG (sechs Titel) bereits nach der Vorrunde aus!

Während sich die ESG aber in allen drei Partien auf Augenhöhe mit ihren Gegnern bewegte und jeweils nur mit einem Tor Differenz unterlag, hatten die Germanen eigentlich zu keinem Zeitpunkt eine Chance auf Tabellenplatz drei in ihrer Vorrunden-Vierergruppe. Gegen C-Ligist Falke Bergrath setzte es für das B-Liga-Schlusslicht ein 0:3, gegen Titelverteidiger Fortuna Weisweiler kamen die Germanen mit 0:8 unter die Räder und im abschließenden Duell mit dem Eschweiler FV, gegen den ein Sieg mit fünf Toren Unterschied notwendig gewesen wäre, um doch noch in die Endrunde einzuziehen, lag man 0:2 hinten, bevor Gabriel Heinrichs und Volkan Gürsoy mit ihren Toren in den beiden letzten Spielminuten noch zumindest für einen Punktgewinn sorgten.

Einen solchen konnte die ESG zwar nicht verbuchen, dennoch war der Gesamteindruck trotz des Scheiterns gar nicht so schlecht. Gegen Rhenania Eschweiler lag die Mannschaft vom Patternhof mit 2:0, 3:2 (alle Treffer Alex Weber) und 4:3 (Hermann Mbaki) vorne, ehe Tore von Stephan Rüttgers und Michael Wieczorek in der Schlussphase doch noch für den Rhenanen-Sieg sorgten.

Führung dank Guido Skorna

Gegen St. Jöris brachte Guido Skorna die ESG nach vorne, bevor Kevin Gulba und Manuel Clemens die Partie in den beiden Schlussminuten drehten und im „Endspiel“ um das Weiterkommen gegen Berger Preuß, in dem ein Unentschieden der ESG gereicht hätte, glichen Dragan Culibrk und Herman Mbaki einen 1:3-Rückstand zum 3:3 aus. Mike Gebauer besiegelte jedoch mit seinem Treffer in der vorletzten Minute zum 4:3 für die Berger Preußen, die damit mit eineinhalb blauen Augen davonkamen, das Schicksal der ESG.

Dritter im „Bunde der Ausgeschiedenen“ ist Rhenania Lohn. Der Dürener A-Ligist lag gegen Gastgeber SCB Laurenzberg dreimal hinten, rettete aber immerhin noch ein 4:4 in das Ziel. Auch gegen Hehlrath kam Lohn zum 1:1- und 2:2-Ausgleich. Eine Antwort auf das 2:3 durch René Ross blieben die Rhenanen jedoch schuldig. Vielmehr entschied Jan Krings mit dem 4:2 das Spiel zu Gunsten der Sportfreunde, die damit bereits vor dem Spiel gegen Laurenzberg als Endrundenteilnehmer feststanden. Ein Umstand, den der SCB Laurenzberg zum verdienten 6:3-Sieg über Hehlrath nutzte und damit als Gruppensieger den Sprung in Richtung Sonntag vollzog.

Den besten Eindruck hinterließ am Samstag Fortuna Weisweiler. Neun Punkte und 20:3 Tore sprachen für sich. Souverän präsentierten sich auch der SV St Jöris und Rhenania Eschweiler, die beide bereits beim „Hallencup“ eine gute Figur abgegeben hatten. Mühsam gestaltete sich der Weg der Berger Preußen in die Runde der besten Acht. Doch allen Endrundenteilnehmern war klar: Am Sonntag würden die Karten wieder neu gemischt werden.

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