Eschweiler - Stadtfest lockt tausende Besucher in die Indestadt

Stadtfest lockt tausende Besucher in die Indestadt

Von: irmi
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Willkommen zur Indeschau: Die Unternehmen begrüßten am Wochenende zahlreiche Besucher. Auch aus ungewohnter Perspektive. Foto: Tobias Röber
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Mit zahlreichen Attraktionen lockte die Indestadt beim Stadtfest mit Indeschau, Autoschau und einem Oldtimertreffen wieder wahre Menschenmassen an. Foto: Irmgard Röhseler

Eschweiler. Das war ja wieder mal eine wirklich runde Sache. Pünktlich zum Start des verkaufsoffenen Sonntags füllten sich die Straße mit gut gelaunten Besuchern, von denen viele zwischen Innenstadt, Marktplatz, Talbahnhof und ebenfalls proppenvollem Auerbach-Center hin und her pendelten.

Nicht nur der Citymanagement-Verein und die Einzelhändler hatten sich mächtig ins Zeug gelegt, auch die Autohändler aus Eschweiler und der Region hatten die Innenstadt zu einem Laufsteg umfunktioniert und ihre neuesten Modelle anrollen lassen.

Fast alles, was die Automobilszene in Deutschland in diesem Sommer zu bieten hat, war am Sonntag in der Innenstadt zu finden. Dabei kamen die Kaufleute und Auto-Aussteller kaum zum Durchatmen, denn die Stadtfestbesucher zeigten sich sehr interessiert und ließen sich ausführlich fachgerecht beraten. 180 Modelle von 18 Auto- und zwei Motorradmarken säumten die Straßen in der Innenstadt. „Die Sonne scheint, die Stadt ist voll und das Publikum ist klasse“, freute sich Autohändler Karl Jungkeit aus dem benachbarten Stolberg.

An der Marktstraße und Marienstraße unterstrichen die zahlreichen Hilfsorganisationen, auf welch breitem Fundament das Ehrenamt in Eschweiler gesetzt ist: Malteser, Johanniter, DRLG, Feuerwehr und das Deutsche Rote Kreuz bereicherten den gestrigen Stadtbummel mit einer Fahrzeug- und Geräteausstellung und mit jeder Menge Informationen über das Rettungswesen.

Ergänzt wurde die breite Palette der Attraktionen von einem großen Stand mit E-Bikes an der Marienstraße. Auch hier erhielt man eine ausführliche „Gebrauchsanweisung“. Gleich nebenan hatte eine Eschweiler Firma ihre neueste Errungenschaft – einen 22 Tonnen Elektro-Lkw – ausgestellt. Auch hier bildeten sich wahre Menschentrauben. An der Indestraße zeigte die Bundeswehr ganz friedlich ihre „martialischen“ Fahrzeuge und ließ Interessenten auch mal ins Innere blicken.

Am Talbahnhof hatte man die Zeit zurück gedreht: Dort trafen sich Freunde und Liebhaber nostalgischer Karossen zum 2. Oldtimertreffen „Kleine ganz groß“, das der Indestädter Michael Engelbrecht gemeinsam mit dem Automobilclub Eschweiler organisiert hatte. Ein Event, dass immer wieder viele begeisterte Besucher anlockt und ein einzigartiges Flair versprüht.

Es ist schon ein tolles Bild, wenn sich die „Schnauferle“ vor der historischen Kulisse des Talbahnhofes aneinanderreihen. Einziger Wermutstropfen: in diesem Jahr fanden leider nur 19 kleine Oldtimer den Weg nach Eschweiler. Allerdings gesellten sich noch sieben größere historische Fahrzeuge dazu, so dass es dann nicht ganz so leer auf dem Talbahnhof-Vorplatz aussah. Die Oldtimerfreaks nahmen es gelassen, fachsimpelten, steckten ihre Köpfe unter die Motorhauben und freuten sich über viele Besucher.

Zu sehen und bestaunen gab es unter anderem eine DKW 3=6 Baujahr 1958, BMW Isetta aus den Baujahren 1959 und 1961, einen MG PD (1949), ein VW-Käfer Cabrio (1980), einen Fiat 500 L (1969), Citroen 2 CV (1984), einen Triumph Spitfire (1978) und einen Mini Rover (1991). Alle Teilnehmer bildeten eine Jury und kürten am Ende die drei „schönsten“ Oldtimer (obwohl sie allesamt einen Preis verdient hatten). Sieger ist Jürgen Kramer mit seiner 12 PS-starken Isetta, Baujahr 1961. Er erhielt vom Organisator 300 Euro; Platz 2 (200 Euro) ging an Dieter Weyres mit seiner 39 PS-starken DKW 3=6, Baujahr 1958, und den dritten Platz (100 Euro) belegte Anja Merx mit ihrem Goggomobil, 14,2 PS, Baujahr 1961.

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