Stadt setzt nun bei Vereinen und Schulen den Rotstift an
Im Gegenzug genehmigt die Städteregion den Etat 2012, der am Mittwochabend der formelle Beitritt des Stadtrates folgte.
Die Tariferhöhungen im öffentlichen Dienst machen der Kämmerei zu schaffen, denn die Personalkosten sind deutlich gestiegen. Um die Haushaltsgenehmigung nicht zu gefährden, rechnete die Verwaltung nach - und strich einige Ausgaben. Auch die Karnevalsvereine trifft die Streichliste: Sie müssen sich nämlich an der Straßenreinigung nach dem Rosenmontagszug stärker beteiligen. Auch beim Stadtfest sind weniger Kehrmaschinen unterwegs. In der Summe will der Kämmerer in diesem und nächsten Jahr 5000 der bisher veranschlagten 40.000 Euro sparen. Für 2014 ist eine Ersparnis von 10.000 Euro eingetragen, in den beiden Folgejahren sind sogar jeweils 20.000 Euro weniger geplant.
Rundweg wird nicht saniert
Nicht nur bei der Straßenreinigung macht sich das enge Sparpaket bemerkbar: Wenn Bänke, Buswartehäuschen und Straßenbeleuchtung in den kommenden Jahr defekt sind, kann die Reparatur oder der Ersatz dauern. Insgesamt 90.000 Euro will die Stadt bei den Gemeindestraßen in diesem Jahr kürzen. Die Sanierung des Rundwegs an der Weisweiler Halde wird gestrichen.
Die Streichliste ist lang: Das beschlossene Parkraumbewirtschaftungskonzept ist aus finanziellen Gründen gekippt. Die Zahl der Ampeln wird verringert. Auf der Kreuzung Jägerspfad Wilhelminenstraße wird die ohnehin abgespeckte Variante eines Kreisverkehrs weiter reduziert. Die Renovierung von Sportstätten wird deutlich zurückgefahren. Vor den Schulen macht der Streichzwang ebenfalls keinen Halt: Die Fenstererneuerung in der Grundschule Bergrath, die Fassadensanierung der Grundschule Röthgen, die Rückstausicherung an Kinzweiler Grundschule - alles gekippt. Die Dachsanierung der Festhalle Kinzweiler wird ebenfalls verschoben.
Die Aufsichtsbehörde, die Städteregion Aachen, urteilt in ihrer Haushaltsverfügung in diesem Jahr milder als noch vor einigen Monaten: Aber der Etat bleibt „mit deutlichen Risiken behaftet”.
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Die Tariferhöhungen im öffentlichen Dienst machen der Kämmerei zu schaffen, denn die Personalkosten sind deutlich gestiegen. Um die Haushaltsgenehmigung nicht zu gefährden, rechnete die Verwaltung nach - und strich einige Ausgaben. Auch die Karnevalsvereine trifft die Streichliste: Sie müssen sich nämlich an der Straßenreinigung nach dem Rosenmontagszug stärker beteiligen. Auch beim Stadtfest sind weniger Kehrmaschinen unterwegs. In der Summe will der Kämmerer in diesem und nächsten Jahr 5000 der bisher veranschlagten 40.000 Euro sparen. Für 2014 ist eine Ersparnis von 10.000 Euro eingetragen, in den beiden Folgejahren sind sogar jeweils 20.000 Euro weniger geplant.
Rundweg wird nicht saniert
Nicht nur bei der Straßenreinigung macht sich das enge Sparpaket bemerkbar: Wenn Bänke, Buswartehäuschen und Straßenbeleuchtung in den kommenden Jahr defekt sind, kann die Reparatur oder der Ersatz dauern. Insgesamt 90.000 Euro will die Stadt bei den Gemeindestraßen in diesem Jahr kürzen. Die Sanierung des Rundwegs an der Weisweiler Halde wird gestrichen.
Die Streichliste ist lang: Das beschlossene Parkraumbewirtschaftungskonzept ist aus finanziellen Gründen gekippt. Die Zahl der Ampeln wird verringert. Auf der Kreuzung Jägerspfad Wilhelminenstraße wird die ohnehin abgespeckte Variante eines Kreisverkehrs weiter reduziert. Die Renovierung von Sportstätten wird deutlich zurückgefahren. Vor den Schulen macht der Streichzwang ebenfalls keinen Halt: Die Fenstererneuerung in der Grundschule Bergrath, die Fassadensanierung der Grundschule Röthgen, die Rückstausicherung an Kinzweiler Grundschule - alles gekippt. Die Dachsanierung der Festhalle Kinzweiler wird ebenfalls verschoben.
Die Aufsichtsbehörde, die Städteregion Aachen, urteilt in ihrer Haushaltsverfügung in diesem Jahr milder als noch vor einigen Monaten: Aber der Etat bleibt „mit deutlichen Risiken behaftet”.





