Stadt investiert 450.000 Euro in IT-Ausstattung an Schulen

Von: se
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An den Schulen in der Indestadt wird seit 2013 die IT-Ausstattung ordentlich aufgerüstet. Das kostet die Stadt Eschweiler knapp 250.000 Euro. Foto: Sonja Essers

Eschweiler. In den Schulen der Indestadt soll die informationstechnische Ausstattung verbessert werden. Darüber wurde der Schulausschuss in seiner Sitzung am Dienstag informiert. Wie soll diese Verbesserung aussehen? Was kostet sie die Stadt und warum ist sie notwendig?

Fest steht, dass die Arbeit mit Computern heutzutage aus den Schulen der Indestadt kaum wegzudenken ist. Nicht nur zur Schülerverwaltung, sondern auch zur Erstellung von Statistiken und Zeugnissen sowie für die Arbeit im Unterricht und nicht zuletzt für die Verwaltung sind Computer und Internet wichtige Werkzeuge, die unerlässlich sind.

Betreuung durch Fachlehrer

Natürlich müssen diese auch zeitgemäß ausgerüstet sein. Die Betreuung der Telekommunikation, Netz- und Servertechnik sowie der Hardwarebeschaffung und Softwareupdates erfolgt durch den technischen Service der Stadt Eschweiler.

Die Schulen verfolgen in ihren pädagogischen Konzepten teils unterschiedliche IT-Ansätze. So gibt es sogenannte Medienecken, Computerräume und auch eigene Netzwerke mit unterschiedlicher Hardwareausstattung. Die Betreuung wird von Fachlehrern übernommen, teilweise erfolgt auch Unterstützung durch städtische Fachkräfte. Übereinstimmend für alle Schulen sind die Themen Vernetzung, WLAN und Internet.

Seit dem Jahr 2013 werden für die Modernisierung hohe Finanzmittel in den Haushalt gestellt. So stehen für die Maßnahmen zur Medienentwicklung der Schulen jährlich 250.000 Euro zur Verfügung. Außerdem werden weitere 65.000 Euro pro Jahr für die Unterhaltung von Datenleitungen zu den Schulen und darüber hinaus noch zusätzliche Beträge im fünfstelligen Bereich für die Beschaffung von Hard- und Software aufgewendet.

In den vergangenen beiden Jahren hat die Stadt mit diesen Finanzmitteln in die Modernisierung der IT-Ausstattung der Schulen investiert. „Um einen zukunftsfähige, administrierbare und dauerhaft finanzierbare EDV in den Schulen zu gewährleisten, sind der Ausbau leistungsfähiger und sicherer Datennetze, strukturierte Inhouse-Verkabelung, die Vereinheitlichung von Server- und Netztechnik sowie standardisierte Hard- und Software wesentliche Voraussetzung“, heißt es in der Verwaltungsvorlage.

Mit der Modernisierung wurde in fast allen Grundschulen sowie in der Gesamtschule Waldschule begonnen. Wegen fehlender Datenleitungen konnten die Arbeiten in der KGS Barbara (Teilstandort Röthgen), in der EGS Stadtmitte und in der GGS Weisweiler bisher noch nicht realisiert werden. Dies soll im kommenden Jahr erfolgen.

Schulen an Rathaus angebunden

Dann werden alle Verwaltungsplätze der Schulen in das Datennetz des Rathauses angebunden sein. Firewall, automatische Softwareupdates, ein laufend aktualisierter Virenscanner, die gemeinsame und einheitliche Bürokommunikation sowie die Datensicherungen auf Servern der Stadt gehören dann zu den gemeinsamen Technik- und Sicherheitsstandards.

Ausgestattet wurden die Arbeitsplätze von Schulleitung und Konrektor, Sekretariat, Hausmeister, OGS und Schulsozialarbeit sowie ein Lehrerarbeitsplatz zum Datenaustausch mit dem geschlossenen Verwaltungsnetz.

In den vergangenen beiden Jahren wurden 63 PC-Arbeitsplätze an den Grundschulen und 19 Arbeitsplätze in der Gesamtschule Waldschule modernisiert oder gar neu eingerichtet.

Zu der Hardware-Ausstattung der Arbeitsplätze gehören Windows7-Rechner mit 22 Monitoren oder Notebooks An allen Arbeitsplätzen sind außerdem Word, Excel, Access und Powerpoint sowie das Bürokommunikationsprogramm Groupwise installiert.

Alle angebundenen Schulen und Arbeitsplätze sind über einheitlich definierte E-Mail-Konten erreichbar und alle Arbeitsplätze verfügen über eine sichere Internetanbindung.

Die Standardsoftware wurde ergänzt durch Statistik- und Zeugnisprogramme. Der Support wird durch den technischen Service der Stadt Eschweiler gewährleistet.

Jede Grundschule ist mit einer 2,5 Mbit/s-Datenleitung, die Gesamtschule mit einer 10 Mbit/s-Leitung eingebunden. Das Lehrerzimmer der Gesamtschule ist über eine zusätzliche 2,5 Mbit /s-Leitung ausgestattet.

An allen Standorten wurden zudem neue Server- und Netzsysteme installiert. Seit Projektbeginn investierte die Stadt bereits 443.708, 44 Euro.

Realschule folgt

In einem weiteren Schritt sollen auch die Realschule Patternhof und die Willi-Fährmann-Schule entsprechend ausgestattet werden. Das wurde in der Sitzung des Schulausschusses, der am Dienstag im Ratssaal tagte, deutlich. Im Haushalt 2016 und in den Folgejahren sind jeweils 250.000 Euro für eingeplant. Die Haushaltsmittel seien, soweit bisher absehbar, für das Vorhaben ausreichend.

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