Stadt gewährt See-GmbH Kredit

Von: pan
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Segel setzen für eine bessere Zukunft: Im nächsten Jahr soll ein Restaurant am Seezentrum gebaut werden. Foto: I. Röhseler

Eschweiler/Stolberg. Die Blausteinsee-GmbH hat grünes Licht für den Bau eines Restaurants am Seezentrum erhalten. Der Eschweiler Stadtrat segnete am Mittwochabend das Darlehen ab, mit der die finanziell klamme Gesellschaft den Bau stemmen will. In der Gesellschafterversammlung am Montag hat man sich nicht nur darauf geeinigt, selbst zum Bauherren zu werden, sondern auch einen Pachtvertrag für einen Betreiber besprochen.

Mehrere potenzielle Kandidaten sind im Rennen. Nach Informationen unserer Zeitung soll es einen Favoriten geben.

Die Geschäftsführer der Blausteinsee-GmbH wollen zu der Entwicklung am See noch keine klaren Aussagen treffen. „Wir werden erst an die Öffentlichkeit gehen, wenn die Unterschrift unter den Vertrag gesetzt ist“, betont Hermann Gödde. Dies soll dem Vernehmen nach im Januar geschehen.

Bisher keine Resort-Lösung

Mit den Entscheidungen in dieser Woche ist auch die Frage beantwortet, wie und wann es am See weitergehen soll. Die „große“ Resort-Lösung konnte bisher nicht umgesetzt werden. Erst im Januar dieses Jahres sprang kurzfristig ein Investor, eine Fondsgesellschaft mit Sitz in Luxemburg, ab.

Gödde hatte in den Folgemonaten immer wieder betont, dass sich in diesem Jahr in jedem Fall etwas tun werde. Bei den Überlegungen nahm die Gesellschaft auch den Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) mit ins Boot, der ein Konzept entwickelte, welche Form der Gastronomie am Seezentrum Erfolg haben könnte. Auch die Politik schwenkte in den vergangenen Monaten um.

Selbst die SPD-Mehrheit, lange Zeit auf die Resort-Lösung fokussiert, forderte vehement ein Restaurant am See und unterstützte die Gesellschaft bei dem Bestreben, selbst zu bauen. Das war allerdings nur mit Unterstützung der Stadt Eschweiler möglich, denn die anderen Gesellschafter, die Kommunen Alsdorf, Würselen, Stolberg und Aldenhoven, sind auch nicht finanziell auf Rosen gebettet.

Die ursprünglich als „Übergangslösung“ gedachten Blechbuden stehen schon fast seit zehn Jahren am Seezentrum. Die Zeiten der Container am Ufer gehen damit bald zuende.

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