St. Severin gedenkt der Heiligen Brigida

Von: ran
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Brot und Wasser als Zeichen des Willkommens: Pfarrer Hannokarl Weishaupt segnete während der traditionellen Brigidafeier in der Weisweiler Pfarrkirche St. Severin diese Symbole des Lebens. Foto: Andreas Röchter

Eschweiler-Weisweiler. Sie gilt als Patronin der Entrechteten, der Kinder, im süddeutschen Raum auch als Schutzherrin des Viehs. Gemeinsam mit Patrick und Kolumban wurde sie als Frau mit großer Entschluss- und Tatkraft sowie hoher Begabung zu einer der drei irischen Schutzheiligen.

An jedem 1. Februar, ihrem Todestag, gedenken ihr die Christen weltweit. Auch und ganz besonders in Weisweiler. Denn die Heilige Brigida ist die zweite Pfarrpatronin der Kirchengemeinde St. Severin. Ihr zu Ehren feierte die Gemeinde am Mittwochmorgen nun die Heilige Messe, während der Pfarrer Hannokarl Weishaupt nicht nur traditionell Brot und Wasser segnete, sondern in seiner Predigt auch die Lebensweise Brigidas als Vorbild für jeden Christen unterstrich, vor allem im Hinblick auf die aktuellen politischen Entwicklungen.

„Jesus nahm den Auftrag wahr, das Wort Gottes zu verkünden und deutlich zu machen, dass Gott sich um die Menschen sorgt und alles andere als weit von ihnen entfernt ist“, so der Zelebrant. Mit dieser Aussage nähere man sich auch dem Vermächtnis der Heiligen Brigida.

„Brot und Wasser stehen sinnbildlich für die Sorge Gottes um die Menschen. Diese Lebensmittel am Altar sind ein Zeichen, dass Menschen eingeladen und willkommen sind“, betonte Hannokarl Weishaupt. Statt auszugrenzen und Mauern zu bauen, werde die ausgestreckte Hand gereicht.

Dennoch sei die Gegenwart von Unsicherheit geprägt: „Die populistischen Entwicklungen in den USA, aber auch und nicht zuletzt innerhalb der Europäischen Union, geben Anlass zur Sorge“, so der Geistliche, der auch selbstkritisch auf Regionen der Erde hinwies, in denen es seit zwei Jahren nicht geregnet habe.

„Verantwortlich dafür ist der Klimawandel, der von den Industriestaaten verursacht wird“, baute der Pfarrer eine Brücke zur Schöpfung und zur Naturverbundenheit der Schutzheiligen. Den aktuellen Geschehnissen und Entwicklungen müsse mit Deutlichkeit begegnet werden: „Wir Christen haben die Aufgabe, einladende Menschen zu sein. Brigida sollte uns als vorbildliches Beispiel dienen!“

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