Eschweiler - St. Peter und Paul wird zum Ort der Meditation

St. Peter und Paul wird zum Ort der Meditation

Von: vr
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Ein Ort wie der irdischen Welt entrückt: Das ganz in rot und blau illuminierte Kirchenschiff von St. Peter und Paul wurde am Karfreitag zum Ort der Meditation. Foto: Volker Rüttgers
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Franz Surges gab mit seiner „Musik zum Karfreitag“ einmal mehr genussvolle Kostproben seiner Kreativität und präsentierte virtuose Choralvariationen an der Orgel. Foto: Volker Rüttgers

Eschweiler. So ganz in blau und rot illuminiert, die Orgelklänge in der hohen Luft des Kirchenschiffes, wirkte der sonst so vertraute Gebetsort in St. Peter und Paul der Realität entrückt, eine ideale Umgebung zur inneren Einkehr und Meditation am Abend des Karfreitags.

Franz Surges hatte zur Musik am Karfreitag eingeladen und gab einmal mehr eine Kostprobe seiner künstlerischen Virtuosität. Ob Choral-Bespiegelungen, -vorspiele oder -variationen, der mehrfach preisgekrönte Musiker beschritt auf der Orgel immer wieder überraschend neue Dimensionen.

Gerade die Interpretation bekannter Klassikwerke ist die Spezialität des seit 1980 in Eschweiler lebenden und arbeitenden Künstlers, der unter anderem für die Interpretation spanischer Orgelmusik 1988 in Santiago de Compostella mit dem Integrationspreis Premio „Andres Segovia y Jose Miguel Ruiz Morales“ ausgezeichnet worden ist.

„O Haupt voll Blut und Wunden“

So lauschten die Besucher des Karfreitagkonzerts unter anderem Brahms‘ Interpretation von Christi Passion „O Haupt voll Blut und Wunden“ sowie Surges‘ eigener Choralvariation „Christi Mutter stand mit Schmerzen“, deren Grundthema sich in ein epochales Finale steigern sollte.

Die Leidensgeschichte Marias in Bezug auf jeglichen persönlichen Umgang mit Leid war Thema der von Pfarrer Christoph Graaff rezitierten Meditation von Edith Steins „Juxta Crucem tecum stare!“.

Kombiniert mit den beiden Soli der Aachener Kurorchester-Klarinettistin Anja Hennicken, „Denken eines nicht einsamen Christen“, ebenfalls aus der musikalischen Feder Franz Surges‘, war der Rahmen für einen ruhigen, nachdenklichen, aber auch meditativen wie genussvollen Karfreitagabend in St. Peter und Paul geschaffen.

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