„St. Marien aktiv“: Rechtzeitige Vorsorge für den Ernstfall

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Großer Andrang: Viele Menschen nahmen am Vortragsabend des Initiativkreises „St. Marien aktiv“ im Pastor-Zohren-Haus teil.

Eschweiler-Röthgen. Der Initiativkreis „St. Marien aktiv“ hatte zu einem Informationsabend in den Pfarrsaal des Pastor-Zohren-Hauses in Eschweiler-Röthgen eingeladen. Das Thema für diesen Abend lautete: Vorsorgevollmacht, Generalvollmacht und Patientenverfügung, eine Vorsorge für Unfall, Krankheit und Alter. Zu diesen Themen referierte der in Eschweiler ansässige Notar Dr. Guido Kordel.

Notar Dr. Kordel erläuterte an verschiedenen Beispielen sowohl die menschliche, als auch die juristische Situation. In der Patientenverfügung entscheidet man selbst über die im Notfall anzuwendende medizinische Behandlung. Wer kann für mich zu meinen Lebzeiten handeln und wie soll er handeln? Dies kann man selbst in schriftlicher Form oder notariell hinterlegen. In einer Vorsorgevollmacht werden persönliche Angelegenheiten festgelegt, unter anderem medizinische Maßnahmen, zum Beispiel Magensonde oder lebensverlängernde Eingriffe, Unterbringung oder Aufenthalt im Alter, wenn man dies selbst nicht mehr entscheiden kann.

In einer Generalvollmacht werden vermögensrechtliche Angelegenheiten notariell festgelegt. Hier kann man einen Betreuer benennen, der sich im Ernstfall um die Immobilie, Konten oder auch den Gang zu den Behörden kümmert. Dieser Betreuer kann ein Familienangehöriger sein oder eine vorher benannte Person. An einem Beispiel erklärte Notar Dr. Kordel, wie der Bundesgerichtshof im Falle einer älteren Frau zum Thema Patientenverfügung entschieden hat. Es entwickelte sich eine angeregte Fragestunde, bei der jeder für sich seine eigenen Probleme oder offenen Fragen zu diesem sehr aktuellen Thema stellen konnte.

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