St.-Josef-Heim neu eröffnet

Von: ph
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Beim Sommerfest im Haus St. Josef segnete Dr. Andreas Frick die neugestalteten Gebäude Foto: Peter Hartmann

Eschweiler. Es gab nur Gewinner im und am Haus St. Josef für Kinder-, Jugend- und Familienhilfe, als Pfarrer Dr. Andreas Frick das neue Gebäude an der Hehlrather Straße am Eröffnungstag einsegnete.

Alle waren zutiefst bewegt: die Vertreter des Trägers, die Pfarre St. Peter und Paul und mit ihr Manfred Esser vom Bauausschuss und Kuratorium, der sich vehement um die finanziellen Belange der Umbaumaßnahmen gekümmert hatte, Heimleiter Wolfgang Gerhards, die Mitarbeiter und die vielen Gäste, Freunde und Verwandte der Heimbewohner.

Auch Bürgermeister Rudi Bertram wusste von der Wichtigkeit des Hauses St. Josef zu berichten und bewunderte neben Heimleiter Wolfgang Gerhards die intensive und umsichtige Arbeit von Architekt Andreas Breuer, der sich mit seinem Team um die vielseitigen Umbaumaßnahmen gekümmert hatte.

Im Rahmen des Sommerfestes fand jetzt die große Einweihungszeremonie statt. In den vergangenen zwei Jahren wurden die neuen Häuser in energetischer Hinsicht komplett umgestaltet. Es gibt jetzt auch dort moderne und zeitgemäße Lebensunterkünfte in der stationären Jugendhilfe in den fünf neu gestalteten Häuser mit jeweils etwa 360 Quadratmetern Wohn -und Arbeitsfläche für die vielen Sozialwaisen, wie es Wolfgang Gerhards ausdrückte. Dr. Frick dankte allen für ihre immense Hilfe: „Hier geht es nun schöner weiter”, stellte er fest.

Grundlage für die gesamte Arbeit im Haus St. Josef sei die Ausrichtung an einem christlichen Menschen- und Weltbild, so Heimleiter Wolfgang Gerhards: „Religiöse Dimensionen fließen mit in den pädagogischen Alltag ein”, betont er. „Die uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen sollen in den vielen Mitarbeitern Menschen finden, die sie in Fragen nach Sinn und Wert des Lebens ernst nehmen und durch die sie Orientierung finden können.”

Jetzt stand die Eröffnung an der Helhrather Straße an. Viele ehemalige Bewohner vom Haus St. Josef waren eigens dazu gekommen und wurden mit einem großen Hallo von allen Seiten begrüßt. Und dann gab es dann noch das traditionelle Sommerfest von Haus St. Josef, das sich in seiner 115-jährigen Geschichte stets positiv weiterentwickelt hat.

Wie sagte Pfarrer Dr. Andreas Frick zum Abschluss: „Wir lernen nie aus. Wir bauen nie ganz zu Ende. Aber jetzt ist hoffentlich lange kein Rohrbruch und keine Großbaustelle hier. Ich habe fertig!”
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