Eschweiler - St. Barbara- und St. Sebastianus-Schützen trotzen dem Regen

St. Barbara- und St. Sebastianus-Schützen trotzen dem Regen

Von: ran
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Bei zunächst strahlendem Sonnenschein startete der „Große Festzug“ der St. Barbara- und St. Sebastianus-Schützenbruderschaft. Foto: Röchter

Eschweiler. Ein wirkliches Einsehen mit den Schützen der St. Barbara- und St. Sebastianus-Bruderschaft Pumpe-Stich hatte Petrus am zurückliegenden Wochenende nicht. Denn sowohl der „Zapfenstreich“ am Samstagnachmittag zur Eröffnung des zweitägigen Schützenfestes, als auch der „Große Festumzug“ durch den Stadtteil am Sonntag wurden von starken Regenschauern beeinflusst.

Doch davon ließen sich die Schützen keinesfalls „ins Bockshorn jagen“. Zwar „nass bis auf die Haut“, wie Brudermeister Oliver Wald berichtet, doch mit stolzgeschwellter Brust, wurden während des witterungsbedingt verkürzten Zapfenstreichs zunächst die Würdenträger sowie die Insignien der Bruderschaft bei Generalfeldmarschall Klaus Faber abgeholt. Nachdem die Uniformen trockengelegt worden waren, startete am Samstagabend der Schützenball in der Mensa der Städtischen Gesamtschule, die seit zwei Jahren die Basis des Schützenfestes bildet. „Ein Konzept, das aufgeht. Wie bereits zur Premiere im vergangenen Jahr freuen wir uns über einen vollbesetzten Saal“, macht Oliver Wald deutlich.

Der Brudermeister proklamierte während des Festabends zunächst Jungprinz Kevin Bär, Schülerprinzessin Caitlin Wald und Kinderprinzessin Jolina Löbertz. Dann wurde Petra Frohn eine große und vollkommen verdiente Ehrung zuteil, als sie mit dem „Silbernen Verdienstkreuz“ des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften ausgezeichnet wurde. „Petra Frohn ist eine Persönlichkeit, die sich mit der Übernahme zahlreicher Aufgaben, dabei häufig im Hintergrund agierend, um die Bruderschaft sehr verdient gemacht hat“, unterstreicht Oliver Wald.

Zu den weiteren Höhepunkten des Abends, der sich bis in die frühen Morgenstunden hinzog, gehörten die Auftritte der Tanzgruppe „Step by Step“ sowie der Gesangsgruppe „Puddelrüh“, die unter Beweis stellte, dass ihr Repertoire bei weitem nicht nur aus Karnevalsliedern besteht. „Neben befreundeten Schützenbruderschaften waren auch große Abordnungen der KG Narrenzunft sowie des FC Rhenania Eschweiler vor Ort“, freute sich Oliver Wald, der auf das gemeinsame Sommerfest der drei Ortsvereine am 5. Juli im Waldstadion hinweist.

Der Sonntagvormittag stand dann im Zeichen der Heiligen Messe in der Pfarrkirche St. Barbara, der sich ein gemütlicher Frühschoppen in der Mensa der Gesamtschule anschloss. Bei zunächst strahlendem Sonnenschein machten sich dann mit Kevin Bär, Caitlin Wald und Jolina Löbertz die Würdenträger der Bruderschaft, flankiert von den gastgebenden St.-Barbara- und St.-Sebastianus-Schützen Pumpe-Stich sowie den Gästen der St.-Rochus -Schützenbruderschaft Röthgen und der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Nothberg, auf zum „Großen Festzug“. Angeführt von den Spielmannszügen Schwarz-Rot und Bergrath, ging es von der Friedrichstraße über die Wilhelminenstraße in Richtung Stich und Pumpe, wo sich die ersten dunklen Wolken ankündigten, die sich bald heftig entluden. So musste die erstmals seit Jahren wieder vorgesehene „Parade“, die mit Salutschüssen flankiert werden und vor dem Portal der Pfarrkirche St. Barbara stattfinden sollte, auf den Schulhof der Gesamtschule verlegt werden.

Dort angekommen, setzte die Cafeteria dem Schützenfest einen gemütlichen Schlusspunkt.

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