Eschweiler - St.-Antonius-Hospital: Zeichen stehen weiter auf Expansion

St.-Antonius-Hospital: Zeichen stehen weiter auf Expansion

Von: irmi
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Großer Bahnhof im Elisabethheim des St.-Antonius-Hospitals beim traditionellen Neujahrsempfang.
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Beim traditionellen Neujahrsempfang freute sich Elmar Wagenbach, Geschäftsführender Vorstand des Hospitals, über eine illustre Schar aus Kollegen, Familie, Freunden, Politik, Wirtschaft und Bistum. Foto: I. Röhseler
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Auch Bürgermeister Rudi Bertram, Generalvikar Dr. Andreas Frick und Pfarrer Peter Müllenborn weilten unter den Gästen. Foto: I. Röhseler
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Pfarrer Michael Datené freut sich darüber, in der schönsten Pfarre des Bistums Aachen arbeiten zu dürfen.

Eschweiler. Im St.-Antonius-Hospital Eschweiler stehen die Zeichen weiter auf Expansion und Weiterentwicklung. Der Jahreswechsel ist immer ein Zeitpunkt, an dem das Krankenhaus zu einem Neujahrsempfang einlädt. Und so durfte sich die Krankenhausführung am Mittwochnachmittag über viele Gäste freuen, als im Elisabethheim Bilanz gezogen und Zukunftspläne „geschmiedet“ wurden.

Denn auch in den kommenden Jahren setzt das Hospital auf Wachstum. „Neben der Steigerung der Patientenzahlen (im Jahr 2015 waren es 20 000 stationäre Patienten) sind wir besonders erfreut darüber, dass es uns im September/Oktober des vorigen Jahres gelungen ist, im Pflegedienst 32 Mitarbeiter einzustellen“, verkündete Elmar Wagenbach, Geschäftsführender Vorstand des St.-Antonius-Hospitals. „Trotz aller Prozessoptimierung ist der Pflegeberuf immerhin ein Beruf, der am Patienten ausgeübt wird und gerade hier spielt die Komponente Zeit eine erhebliche Rolle!“

Und so geht es nun weiter beim größten Arbeitgeber der Stadt Eschweiler: Neben der Weiterentwicklung der Medizinstrategie, in deren Mittelpunkt wohl eine Reorganisation der gesamten Notfallmedizin stehen wird, rückt das Hospital auch die strukturierte Personalentwicklung in den Fokus. Hier stünden neben Personalfördermaßnahmen auch die gute Personalführung auf der Agenda, versprach Wagenbach.

Zudem wolle man weiterhin in das moderne Krankenhaus kräftig investieren: So soll in Kürze der komplette Ultraschallfuhrpark der Klinik für Innere Medizin für rund eine halbe Million Euro ausgetauscht werden. Darüber hinaus werde das gesamte Hospital flächendeckend mit WLAN ausgestattet. So könne das Krankenhaus in dem Projekt elektronische Patientenakte ebenfalls weitere große Schritte nach vorne gehen.

Und so agieren dann auch in 2016 wieder die Handwerker im Krankenhaus an der Dechant-Deckers-Straße. Es soll ein zweiter Strahlenbunker entstehen und die Privatstationen im siebten Stock werden komplett entkernt und saniert.

Ein großes Lob zollte Elmar Wagenbach den Krankenhausmitarbeitern: „Ihnen ist es zu verdanken, dass wir uns in den schwierigen Zeiten, in denen sich das Gesundheitswesen befindet, weiterhin positiv entwickeln.

Trotz steigender Patientenzahlen und der damit verbundenen steigenden Arbeitsbelastung sind sie immer wieder in der Lage, die Patienten in den Mittelpunkt ihres Handelns zu stellen. Diese Fürsorge und die entgegengebrachte Wertschätzung ist es, die unser Hospital besonders kennzeichnet! Dies ist nur mit hohem Engagement, dem Mittragen von Veränderungen und hoher Fachkompetenz möglich. Hierfür meinen besten Dank!“

Auch Pastor Michael Datené, Kuratoriumsvorsitzender des St.-Antonius-Hospitals, hieß die Besucher willkommen: „Wie bereits gehört bin ich seit Ende August als neuer Pfarrer entsandt worden in die ‚schönste Pfarre, die der Bischof von Aachen zu vergeben hat‘, wie Dr. Andreas Frick nicht müde wird zu betonen“, eröffnete der Geistliche seine Rede schmunzelnd. „Im Rückblick auf die ersten vier Monate hier in Eschweiler kann ich diese Einschätzung sehr deutlich unterstreichen. Ich habe wirklich das Gefühl, dass der liebe Gott mir hier einen wundervollen Arbeitsplatz in seinem Weinberg zugewiesen hat.“

Einen ganz besonderen Dankesgruß richtete Pfarrer Datené an Pfarrer Christoph Graaff, an den Kirchenvorstand und an den Gemeinderat der Pfarrgemeinde in Eschweiler-Mitte, sowie an Dr. Paul Pütz mit dem Kuratorium des Krankenhauses, die während der Vakanz hervorragende Arbeit geleistet hätten, um das große Schiff St. Peter und Paul auf Kurs zu halten. „Ebenso sage ich aber auch Dank an alle ehrenamtlich Engagierten im Krankenhaus und in der Pfarrgemeinde, denn es ihr Verdienst, dass alles so gut läuft. Gemeinsam mit Ihnen möchte ich diese Arbeit weiterhin so gut gestalten.“

Für den heiteren Teil des Nachmittags sorgte dann der bekannte Comedian René Steinberg. Ob Ronald Pofalla, Ursula von der Leyen, Reiner Calmund, Til Schweiger, Helge Schneider oder Herbert Grönemeyer, der Stimmenimitator aus dem Ruhrgebiet hatte sie alle drauf und rührte die vielen Gäste mit seinem Programm „Gebt dem Unsinn das Kommando“ zu Lachtränen. Rund eine Stunde lang sprudelte der gebürtige Mülheimer, der bestens aus dem Radio bekannt ist (WDR 2 oder „Beklopptheiten der Woche“ bei WDR 5) vor Wortwitz, Spontaneität und Situationskomik.

Die höchst amüsierten Gäste bedankten sich mit einem frenetischen Applaus und ließen den Künstler erst nach zwei (intensiven) Zugaben erst von der Bühne.

Bevor es dann ans üppige Buffet ging, sprach traditionell der Ärztliche Direktor des Hauses. Dr. Alexander Bach, Chefarzt der Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Handchirurgie und Wiederherstellungschirurgie, die Schlussworte. Er bedankte sich insbesondere bei den Mitarbeitern für das Engagement und die gute Zusammenarbeit.

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