St.-Antonius-Hospital investiert zwei Millionen für Dialyse-Patienten

Von: irmi
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Eine angenehme Atmosphäre und
Eine angenehme Atmosphäre und modernste Technik erleichtern den Dialyse-Patienten den Aufenthalt im Krankenhaus. Foto: I. Röhseler

Eschweiler. Eine der größten Krankenhaus-Dialysen ist fit gemacht für die Zukunft. Nach monatelangen Umbauten hat das St.-Antonius-Hospital nun ein von modernstem Hightech geprägtes Dialyse-Zentrum, das über zwei Etagen einen Platz von 750 Quadratmetern bietet.

Im Jahre 1972 richtete das Eschweiler Krankenhaus eine eigene Dialyse-Abteilung ein, die sich seit 1983 im Funktionsbereich des Hauptgebäudes befand und 1987 durch eine Limited-Care-Einheit in einem Nebengebäude erweitert wurde.

Nach einem Vierteljahrhundert war die Zeit mehr als reif für eine Modernisierung. Der Neubau schafft nicht nur medizintechnische, sondern auch räumlich optimale Bedingungen für Patienten und Mitarbeiter. Mittlerweile werden im St.-Antonius-Hospital mehr als 7500 Dialyse-Behandlungen in vier Schichten durchgeführt. Mit der neuen Konzeption konnten neben der zeitgemäßen Optimierung aller technischen Einrichtungen einschließlich Unterhaltungselektronik nun auch die räumlichen Voraussetzungen für einen möglichst angenehmen Aufenthalt verwirklicht werden.

Das neue Dialyse-Zentrum bietet helle, lichtdurchflutete und klimatisierte Räume. Die moderne und freundliche Gestaltung sorgt für eine warme Atmosphäre.

Modernste Technik

Auf dem modernsten Stand der Technik präsentiert sich die medizinische Geräte-Ausstattung mit dem Therapiesystem Fresenius 5008 und der Fresenius-Multifiltrate auf der Internistischen Intensivstation. Eine Einzelplatz-Osmose steht jederzeit für Akut-Dialysen zur Verfügung. Neben den „normalen” Dialyse-Betten der Patientenzone verfügt die neue Station über zwei separate, durch eine Schleuse abgetrennte Isolierzimmer, von denen eines mit einer Überdruck-Anlage für Immunsupprimierte und das andere mit einer Unterdruck-Anlage für infektiöse Patienten (z.B. Tuberkulose) ausgestattet ist. Zukunftsweisend für einen optimalen Behandlungsprozess präsentiert sich auch das neue Datenverarbeitungssystem, bei dem nicht nur alle Maschinen miteinander vernetzt werden, sondern auch sämtliche Untersuchungs-, Behandlungs- und Labordaten elektronisch erfasst werden und so jederzeit von jedem PC-Anschluss im Dialyse-Zentrum aufrufbar sind.

Ständige Bereitschaft

Die Patienten werden hier von einem Facharzt für Innere Medizin mit Schwerpunkt Nephrologie, einem weiteren Facharzt für Innere Medizin sowie zwölf Gesundheits- und Krankenpflegern betreut. Zwei medizinische Fachangestellte koordinieren an der Servicetheke die organisatorischen und terminlichen Abläufe. Leitender Oberarzt des Dialyse-Zentrums ist Dr. Rolf Dario Frank.

Intern kooperiert das Dialysezentrum eng mit den Abteilungen für Gefäßchirurgie und Radiologie, der Internistischen Intensivstation und der Klinik für Hämatologie und Onkologie. Auf externer Ebene unterhält die Abteilung enge Kontakte zur Uniklinik Aachen und zu den umliegenden Dialyse-Zentren. Unabhängig von den festen Dialyse-Zeiten ist auf der Interdisziplinären Intensivstation bei Tag und Nacht eine Dialyse-Bereitschaft gewährleistet.. Hier sind jederzeit sowohl kontinuierliche Nierenersatz-Verfahren als auch intermittierende Hämodialysen (für Patienten mit akutem Nierenversagen) durchführbar.

Tag der offenen Tür im Juli

Mehr Infos erhält man bei einem „Tag der offenen Tür” am Sonntag, 3. Juli. Beginn ist um 9 Uhr mit einer Messe in der Hospitalkapelle. Anschließend wird die Ausstellung „Historische Sammlung Dialysetechnik” im Foyer eröffnet. Das neue Dialyse-Zentrum kann dann bis 15 Uhr besichtigt werden.
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