Squash: Schoeppers gewinnt die EWV Open

Von: tob
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EWV Open
Marco Schoeppers (im Vordergrund) siegte in der Herren-A-Konkurrenz. Im Halbfinale ließ er seinem Mannschaftskollegen Christoph Blum (hinten) keine Chance. Foto: Tobias Röber
EWV Open
Die Reise hat sich gelohnt: Iris Stockbauer kam von Regensburg aus nach Eschweiler – und gewann die Damenkonkurrenz. Foto: Tobias Röber

Eschweiler. Es war irgendwann am frühen Samstagabend, als sich Udo Dackweiler entspannt in die Sitzsäcke vor Platz Nummer eins fallen ließ, tief durchatmete und einige Minuten bei einer Partie zuschaute. Der Vorsitzende des Teams Cadillac und seine vielen Helfer hatten allen Grund, da auch einmal durchzuschnaufen.

Die EWV Open, das Squashturnier, das zu diesem Zeitpunkt in seine entscheidende Phase ging, hatte den Organisatoren vorab auch wieder einmal viel Arbeit abverlangt. Arbeit, die sich gelohnt hat. 64 Teilnehmer waren es bei dieser Auflage. Neben Teilnehmern aus Eschweiler und der näheren Umgebung, waren auch Aktive etwa aus dem Ruhrgebiet und sogar eine Spielerin aus Regensburg am Start. Auch aus Belgien und den Niederlanden hatten sich Spieler angemeldet.

„Der Zeitpunkt für dieses Turnier ist einfach optimal“, sagte Marco Schoeppers, Mannschaftsführer der Eschweiler Squash-Bundesligamannschaft und selbst aussichtsreicher Kandidat auf einen Sieg bei den EWV Open. In Kürze starten die Meisterschaftsspiele der Squashspieler, die EWV Open sind also eine gute Gelegenheit, auf hohem Niveau zu testen.

Aufholjagd

Gespielt wurde in verschiedenen Kategorien – von Hobbyspielern bis hin zu Herren A (siehe Infobox). In dieser Konkurrenz hatten fünf Bundesligaspieler gemeldet. Hausherr Marco Schoeppers war an Position eins gesetzt und wurde seiner Favoritenrolle gerecht. Nach zwei Auftaktsiegen ging es im Halbfinale gegen seinen Mannschaftskollegen Christoph Blum, den er in drei Sätzen bezwang. Im Finale ließ er schließlich Dustin Eickhoff keine Chance und wurde ohne Satzverlust Turniersieger.

Für Aufsehen sorgte der Sieger der Herren-B-Konkurrenz: Bjarne Schallee. Der Belgier ist nämlich erst 13 Jahre alt. Im fünften Satz des Viertelfinals hätte aber wohl kaum jemand noch einen Cent auf ihn gesetzt. Schallee lag im entscheidenden Durchgang mit 2:10 hinten und machte dann zehn Punkte am Stück. Danach gab er keinen Satz mehr ab und holte sich den Turniersieg.

Die weiteste Anreise hatte Iris Stockbauer. Sie stammt aus Regensburg. Der weite Weg hatte sich aber gelohnt: Sie gewann die Damen-Konkurrenz.

Im nächsten Jahr gibt es bestimmt wieder die EWV Open. Dann vielleicht auch an mehr als einem Tag...

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