Sportfreunde wollen ihr DFB-Minifeld nicht missen

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„Fußball ist Zukunft“ steht auf der Bande des DFB-Minispields am Maxweiher. Ein Nachbar aber wünscht, dass das Spielfeld dort bald Vergangenheit ist. Die Sportfreunde schlagen nun eine Alternative vor. Foto: R. Müller

Eschweiler. In der Diskussion um das Minispielfeld auf dem Sportplatz „Am Maxweiher“ in Hehlrath bekräftigen die Sportfreunde Hehlrath ihren Wunsch, das DFB-Minifeld in Hehlrath zu halten.

Das kleine Fußballfeld, das im Rahmen der DFB-Aktion „1000 Minifelder“ zur Fußball-WM 2006 in Hehlrath installiert wurde, kann seit einer Klage von Nachbarn, die sich belästigt fühlten, nicht mehr genutzt werden und sollte nach Weisweiler in ein Neubaugebiet verlegt werden. Inzwischen steht in Hehlrath allerdings ein alternativer Standort in der Nähe von Sportplatz und Grundschule zur Verfügung.

„Das Minifeld ist damals nicht zufällig in Hehlrath gelandet“, betont Christoph Lammertz, 2. Vorsitzender der Sportfreunde Hehlrath. „Es ist dem Engagement und der guten Beziehung unseres heutigen Vorsitzenden Guido Esser zum damaligen DFB-Präsidium zu verdanken, dass wir für unsere Kinder eines der begehrten Felder erhalten haben.“ Zudem hätten die Sportfreunde viel Geld und viele ehrenamtliche Arbeitsstunden in den Aufbau des Minifelds investiert.

„Die Sportfreunde haben den Plänen, das Feld nach Weisweiler zu verlegen, schweren Herzens zugestimmt, weil damit eine sinnvolle Weiternutzung ermöglicht würde, die in Hehlrath nicht absehbar war“, sagt Geschäftsführer Guido Philippe.

Das habe sich nun mit der Wahl des neuen Vorstands geändert: „Ein Vereinsmitglied, das mit vielen Mitgliedern des neuen Vorstands lange zusammen Fußball gespielt hat, hat uns unentgeltlich und langfristig ein Stück Land zur Verfügung gestellt, auf dem das Minifeld aufgebaut werden könnte. Zudem hat uns ein Hehlrather Unternehmen zugesagt, die vorbereitenden Arbeiten zu übernehmen.“

Ein neuer Vorstand alleine sei sicherlich nicht ausreichend, eine kommunalpolitische Entscheidung zu überdenken, sagen die Sportfreunde mit Blick auf politische Kritik an ihrem Vorhaben. „Mit dem neuen Vorstand ist aber auch eine neue Situation rund ums Minispielfeld entstanden“, sagt Christoph Lammertz. „Das ist aus unserer Sicht Grund genug, die Argumente noch einmal abzuwägen. So flexibel sollte unsere Politik sein.“

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