Spontane Demo gegen das Aus der Geburtsklinik

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Zahlreiche Indestädter protestierten am Donnerstag vor dem Rathaus, um gegen die Schließung der Geburtsklinik im Eschweiler St.-Antonius-Hospital zu protestieren. Foto: Nowicki

Eschweiler. Es war eine spontane Aktion, zu der am Mittwoch im Internet aufgerufen wurde: Zahlreiche Indestädter machten sich am Donnerstag vor dem Rathaus Luft, um gegen die Schließung der Geburtsklinik im Eschweiler St.-Antonius-Hospital zu protestieren.

Auch einige betroffene Hebammen und Kinderkrankenschwestern gesellten sich dazu.

Bürgermeister Rudi Bertram und Dezernent Stefan Kaever stellten dabei die Haltung der Stadtverwaltung dar: „Die Geburtsklinik zu schließen, ist keine gute Entscheidung für die Stadt“, betonte Bertram. Allerdings wies er auch darauf hin, dass er keinen großen Einfluss auf die Entscheidung habe. „Die Entscheidungsträger sind andere“, sagte er. In diesem Fall die katholische Pfarrgemeinde St. Peter und Paul als Trägerin des Eschweiler Krankenhauses.

Der Protest soll nun weitergehen: Am Donnerstag begann eine Unterschriftenaktion, die fortgesetzt werden soll. Am Samstag befindet sich ab 10 Uhr ein Infostand an der Ecke Graben-/Englerthstraße, wo man sich in die Liste eintragen kann.

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