Spendenaktion: RWE-Mitarbeiter haben „Ein Herz für Kinder”

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Gerecht verteilt: In der Region freuen sich viele Einrichtungen über die Spenden der Mitarbeite des Kraftswerks Weisweiler. Insgesamt sind 2010 fast 4000 Euro zusammen gekommen.

Eschweiler. Die Beschäftigten des RWE-Kraftwerks Weisweiler beweisen 2010 wieder einmal, dass sie „Ein Herz für Kinder” haben. Seit 15 Jahren spenden die beschäftigen Mitarbeiter im Laufe des Jahres aus den monatlichen Gehaltszahlungen einen Beitrag für diese Hilfsaktion.

Aus den Einnahmen der Standgelder für die monatlichen Trödelmärkte auf dem Parkplatz des Kraftwerkes sowie Spenden der Arbeitgeberseite wird die Aktion zusätzlich unterstützt. In diesem Jahr freuten sich die Verantwortlichen außerdem über eine großzügige Spende von Martin Schlattmann, dem verantwortlichen Organisator der Veranstaltung „Rock am Kraftwerk”.

Insgesamt sind seit Einführung dieser Hilfsaktion Spendengelder über 54.000 Euro an Einrichtungen in der Region geflossen. Und auch der Betrag, der in diesem Jahr zusammengekommen ist, kann sich sehen lassen: So konnte der Betriebsratsvorsitzende Michael Lehmann gemeinsam mit dem Leiter des Kraftwerkes Gerhard Hofmann auf der letzten Belegschaftsversammlung vor Weihnachten in der Kantine des Kraftwerkes im Auftrag der Belegschaft eine Gesamtsumme von 3872 Euro an wohltätige und caritative Einrichtungen in der Region überreichen.

In diesem Jahr wurden folgende wohltätige Organisationen berücksichtigt, die von Mitarbeitern des Kraftwerkes, dem Betriebsrat und der Kraftwerksleitung vorgeschlagen wurden.

Über eine Zuwendung von je 500 Euro freuen sich: Zentrum für Kinder-, Jugend-, und Familienhilfe Maria im Tann, Aachen; Kinderschutzbund Eschweiler, Eschweiler Tafel, Dürener Tafel, Konfliktberatungsstelle „donumvitae” in Düren, Pänz mit Hätz, gemeinnütziger Verein für Kinder und Jugendliche mit geistigen und körperlichen Behinderungen in Düren, Uniklinikum Aachen, Unterstützung zur Anschaffung eines Baby-Notarztwagens. Die Weiterführung der Patenschaft für das Belegschaftspatenkind „Alex” aus dem SOS-Kinderdorf Brasilien wird mit 372 Euro von der Belegschaft unterstützt.

Schicksalsschläge

Auch wenn die tarifpolitischen Auseinandersetzungen und Lohnverhandlungen zur Zeit zwischen Arbeitsgeber und den Beschäftigten im rheinischen Braunkohlerevier und im Kraftwerk Weisweiler die vorweihnachtliche Freude ein wenig trüben, so ist es für die Mitarbeiter eine ehrenvolle Verpflichtung, in dieser Zeit an die Mitmenschen zu denken, die durch gesundheitliche Störungen oder Schicksalsschläge nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Sichtlich gerührt bedankten sich die Spendenempfänger bei den Beschäftigten des Kraftwerks Weisweiler.
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