Eschweiler - SPD: Rechtzeitig an Platz für mehr Autos denken

SPD: Rechtzeitig an Platz für mehr Autos denken

Von: fe
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Der Parkdruck an der Steinstraße ist in den vergangenen Jahren gestiegen. Foto: Ebbecke-Bückendorf

Eschweiler. Bei den Planungen für den westlichen Bereich der Eschweiler Innenstadt sollen die Planer bitte rechtzeitig an den Platz denken, den die Autos brauchen. Besonders, wenn sie stehen. In einem Brief an Bürgermeister Bertram bat der SPD-Ortsverein Mitte jetzt um ein Verkehrs- und Parkraumkonzept für den Bereich zwischen Langwahn und Gutenberg-Viertel.

Hintergrund der Bitte: In dem Gebiet Steinstrasse, August-Thyssen–Straße, Dechant-Kirchbaum-Straße und Gutenberg-Viertel steigt seit Jahren das Verkehrsaufkommen, zum Beispiel durch den Haltepunkt der Euregio-Bahn, durch den Schülerverkehr zum Berufskolleg und zur Hauptschule, durch die Kindergärten und die neue Nutzung der ehemaligen Kirche St. Michael. Das führt zu mehr parkplatzsuchenden Autofahrern. Wenn, wie geplant, die Eissporthalle abgerissen wird, um dort neuen Wohnraum zu schaffen, wird das noch mehr werden.

Deshalb hat die SPD Mitte jetzt angeregt, beim Überarbeiten des Integrierten Handlungskonzeptes Eschweiler–West (IHK) ein Verkehrs- und Parkraumkonzept für das Gebiet zu entwickeln. Unter anderem soll dabei die Möglichkeit von Anwohnerparken geprüft werden.

Die SPD hat ein Bündel weiterer Anregungen dazu: Beim geplanten Wohnraumneubau August-Thyssen-Straße soll die Stadt in Gesprächen mit dem Investor dafür werben, ausreichend Tiefgaragenplätze vorzuhalten und weitere Plätze für eine Vermietung von Tiefgaragenplätzen zu schaffen. In Zusammenarbeit mit dem Betreiber der Euregio-Bahn EVS sei zu prüfen, ob für den Haltepunkt West ein Park&Ride-System geschaffen werden kann.

Bei zukünftigen Kanal-und Straßenarbeiten, zum Beispiel in der Steinstraße, müsse geprüft werden, ob die Parkmöglichkeiten optimiert werden können.Empfohlen wird weiter, Gespräche mit dem Berufskolleg zu führen, damit nicht alle Schüler mit dem Auto anreisen – die SPD denkt da an Fahrgemeinschaften und die verstärkte Anfahrt mit Bus oder Bahn.

Bei einer zukünftigen Entwicklung der Wohnbebauung Indestadion sollte ebenfalls dringend für ausreichend Parkplätze gesorgt werden.

Auch kleine Veränderungen können helfen, schreibt der SPD-Ortsverein. Zum Beispiel blockieren die Glascontainer an der Jahnstraße derzeit zwei bis drei Parkplätze.

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