Eschweiler - SPD legt Röher Solarpark vorläufig zu den Akten

SPD legt Röher Solarpark vorläufig zu den Akten

Von: rpm
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Eschweiler. Monatelang wurde sich gestritten – jetzt lassen Eschweilers Genossen den Röher Bürgern ihren Willen: Die SPD will die Pläne, auf dem Gelände des früheren Röher Sportplatzes einen Solarpark zu errichten, vorläufig nicht weiter verfolgen. Die Genossen beugen sich dem Bürgerwillen.

„Nach wie vor sieht die SPD die Forcierung von Projekten regenerativer Energien, seien es Windkraft oder Photovoltaikanlagen als äußerst wichtig an“, heißt es in einem Dienstag veröffentlichten Schreiben des SPD-Fraktionsvorsitzenden Leo Gehlen an Bürgermeister Rudi Bertram. Dennoch habe die Fraktion beschlossen, „dem Wunsch der Röher Vereine und der Röher Bevölkerung zu folgen und zumindest für drei Jahre jegliche weitere Planung für das bisherige Sportplatzgelände auszusetzen.“

Der Vorsitzende der Interessengemeinschaft Röher Ortsvereine, Hans-Dieter Büttgen, habe der SPD mitgeteilt, dass die Gründung eines Fördervereins beabsichtigt sei, der sich um das Gelände und dessen weitere künftige Nutzung kümmern werde. Gehlen: „Dieses Bürger-Engagement findet unsere Unterstützung und wir nehmen daher zunächst Abstand von der beabsichtigten Errichtung großflächiger Photovoltaikanlagen auf diesem Gelände.“ Das Thema solle daher von der Tagesordnung der nächsten Sitzungen des Planungs-, Bau- und Umweltausschusses genommen werden.

Bei Bekanntwerden der Pläne, das jahrzehntelang so gut wie ungenutzte Gelände einem Investor zum Betrieb eines Solarparks zu übertragen, waren Röher Bürger und Vereine Sturm gelaufen. Der platz solle den Bürgern als Mehrzweckplatz erhalten bleiben, auf dem sowohl Kinder als auch Erwachsene sich austoben können – Letztere im Festzelt des Maiclubs Röhe, dem die Mehrzweckhalle längst zu klein geworden ist.

Erst vor wenigen Tagen hatten Röher Multifunktionsplatz-Anhänger Bürgermeister Rudi Bertram eine Liste mit 609 Unterschriften gegen die Solarpark-Pläne überreicht.

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