Spaniens Generalkonsul zu Gast beim GPB-Europaforum

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Stellt am Donnerstagabend Spanien im GPB-Europaforum vor: der Generalkonsul des Königsreich Spanien, Francisco Aguilera Aranda.

Eschweiler. Es war am Sonntag vor einer Woche, als der aus Brasilien stammendes Dani Alves, Verteidiger des spanischen Fußballclub FC Barcelona, während des Auswärtsspiels gegen den FC Villarreal eine Banane aß, die ein gegnerischer Fan auf ihn geworfen hatte.

Seine Geste löste in den sozialen Netzwerken eine Kettenreaktion von Solidaritätsbekundungen aus und hat damit die beleidigende Absicht des Täters in ihr Gegenteil verwandelt. Die Banane von Alves ist so zu einem Solidaritäts-Symbol geworden, mit dem der Kampf gegen Rassismus unterstützt und jegliche Art von Überlegenheitsbekundungen aufgrund der Zugehörigkeit zu einer Nation, Kultur oder sozialen Schicht abgelehnt werden.

Erstmals in der Geschichte des Fußball-Europapokals stehen sich mit Real und Atlético zwei Clubs aus Madrid im Finale gegenüber. Die Zeit von laissez-faire und Steuergeschenken im Fußball ist auch da vorbei. Dass man sich regenerieren kann, zeigt das Beispiel von Champions-League-Finalist Atlético Madrid, der mit einem Bruchteil der Budgets von Real, Barcelona oder Bayern operiert und oft mit dem Zug zu Auswärtsspielen reist. Atléticos Erfolge gelten in Spanien als Parabel auf den Kampf gegen die Wirtschaftskrise.

„Wir haben willkürlich Beispiele aus der spanischen Fußballwelt angeführt. Diese Beispiele sollen verdeutlichen, egal in welchem Mitgliedstaat oder Kandidatenstaat wir leben, Europa bedarf der ständigen Selbstvergewisserung. In der Europäischen Union sprechen wir gerne von guten nachbarschaftlichen Beziehungen. Gemeint sind meistens sicherlich wichtigen Außenbeziehungen der EU“, sagt der in Eschweiler beheimatete Europaverein GPB. „Wir sagen ,Entdecke Europa‘ und stellen unsere Nachbarn in der EU im Eschweiler Europaforum vor. Begonnen haben wir 2001 mit unseren Nachbarn östlich von uns.“

Im Eschweiler Europaforum hat die GPB bisher die Länder Polen, Ungarn, Bulgarien, Slowakei, Tschechien, Zypern, Ukraine, Bosnien und Herzegowina, Rumänien, Griechenland, Belgien, Niederlanden und Frankreich. „Unser Ziel ist eine Verbindung von Partizipation und der Vermittlung von Informationen im Sinne eines bottom up-Ansatzes. Wir legen großen Wert darauf, die Menschen in Europa ,zusammenzuführen‘, sich kennenzulernen und ein Gefühl dafür zu entwickeln, wie ,Europa tickt‘.“

Für den Europaverein GPB e.V. beginnt am 8. Mai, das SpanienJahr. Die Eröffnungsveranstaltung findet auch in diesem Jahr wieder in Kooperation mit dem Donnerberger Gesprächskreis der Technischen Schule Landsysteme und Fachschule des Heeres für Technik in der Donnerberg-Kaserne statt und zwar am Donnerstag, 8. Mai, 17.30 Uhr, in der Donnerbergkaserne an der Birkengangstraße 140 in Eschweiler. In der Tradition der Veranstaltungsreihe Eschweiler Europaforum eröffnet der Europaverein GPB mit dem Themenkomplex europäische Außen- und Sicherheitspolitik aus Sicht Spaniens.

Für den Eröffnungsvortrag konnte die GPB den Generalkonsul des Generalkonsulats des Königsreich Spanien: Francisco Aguilera Aranda gewinnen.

Im Rahmenprogramm präsentiert der Verein einen Rückblick auf die Sicherheitsforen seit 2001 in der Donnerberg-Kaserne und als Einstimmung auf die Veranstaltungsreihe Spanien eine mediale Rundreise durch Spanien.

Für die Teilnahme ist eine Anmeldung über den Europaverein GPB, Telefon 36106, E-Mail: info@gpb-europaverein.de erforderlich. Zum Zutritt der Kaserne ist der Personalausweis mitzubringen.

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