Eschweiler - Sozialverband: Neuer Sitz im Seniorenzentrum an der Marienstraße

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Sozialverband: Neuer Sitz im Seniorenzentrum an der Marienstraße

Von: jw
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Am Freitag eröffnete das neue Büro des Sozialverbandes Deutschland an der Marienstraße. Agnes Zollorsch, Helen Weidenhaupt, Wolfgang Eckhoff und Pierre Koch (von links) freuen sich über die neuen Räume. Foto: Jacqueline Winkler

Eschweiler. „Die Stadt ist sehr glücklich über die Arbeit, die Sie verrichten und ich wünsche Ihnen hier alles Gute“, freute sich die stellvertretende Bürgermeisterin Helen Weidenhaupt am Freitagmorgen bei der Eröffnung der neuen Räume des Sozialverbandes Deutschland (SoVD).

Dieser ist von der Hehlrather Straße zur Marienstraße 7 im ersten Stock gezogen. Der SoVD hat nun ein Büro im Seniorenzentrum und ist somit noch zentraler erreichbar. Außerdem hat der Verband hier doppelt so viel Platz, ist besser zugänglich für alle, die die Hilfe des Verbandes in Anspruch nehmen und das Haus ist repräsentativ für ihre Arbeit. Zudem befindet sich im Haus auch ein Fahrstuhl, der den älteren Menschen den Weg zum Büro erleichtert und auch Rollstuhlfahrern eine Beratung ermöglicht.

Berührungsängste

Der Sozialverband Deutschland ist aus den Kriegswirren 1917 entstanden. Nachdem er sich 1933 selbst aufgelöst hatte, entstand er nach dem Zweiten Weltkrieg mit dem Parallelverband „Verband der Kriegsbeschädigten“ (VDK) neu und hieß damals noch Reichsbund, weswegen viele Berührungsängste hatten, weil sie dachten dass dieser Verband eine rechtsorganisierte Gruppe darstellt.

Start vor 50 Jahren

In Eschweiler startete der Sozialverband Deutschland vor knapp 50 Jahren. Er hilft und berät bei allen Fragen des Sozialrechts. Die Mitarbeiter informieren darüber, was jemandem zusteht und helfen auch bei der jeweiligen Antragstellung. Sie arbeiten zum Beispiel in den Bereichen: gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung, Behinderung und Nachteilsausgleiche, Berufskrankheit und Arbeitsunfall.

Der Verband sucht immer wieder ehrenamtliche Mitglieder, die den Verband unterstützen. Jedoch sind diese schwer zu finden. Junge Leute bleiben meist nur für kurze Zeit dort und verlassen den Verband dann wieder. Jedoch bleiben ältere Menschen länger und unterstützen den Verband tatkräftig.

Repräsentatives Haus

Nicht nur Agnes Zollorsch, die Vorsitzende des Verbandes, ist stolz auf dieses repräsentative Haus, sondern auch der Sozialverband Köln, der zur Neueröffnung eingeladen worden. Diese zwei Verbände Kooperieren miteinander und deswegen war es für Wolfgang Eckhoff, dem Geschäftsstellenleiter in Köln, Leverkusen, Rhein-Erft Kreis, und Pierre Koch, 1. Bezirksverbandsvorsitzender des Sozialverband Deutschland, wichtig, bei dieser Neueröffnung anwesend zu sein. Nach dem Umzug freut man sich auf die weitere Arbeit und hofft, dass noch mehr Menschen auf den Verband aufmerksam werden und die Hilfe in Anspruch nehmen oder sich als ehrenamtliche Helfer melden.

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