Sozialer Wohnungsbau: Weisweiler drängt

Von: rpm
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Ortstermin auf der grünen Wiese: die Stadtverordneten Norbert Buhl, r Dietmar Krauthausen und Walter Bodelier mit SPD-Vorstandsmitglied Angelika Köhler. Foto: Gerhard Leber

Eschweiler. In einem offenen Brief an Bürgermeister Rudi Bertram beantragen die Weisweiler SPD-Stadtverordneten Dietmar Krauthausen, Walter Bodelier und Norbert Buhl den Bau von Sozialwohnungen im Stadtteil Weisweiler.

Dabei beziehen sich die Sozialdemokraten auf Äußerungen von Bertram selbst wie auch der SPD-Fraktionsvorsitzenden Nadine Leionhardt, die beide die Wiederbelebung des Sozialen Wohnungsbaus in der Stadt gefordert haben. Imn Haushalt der Stadt für das laufende Jahr sind dazu bereits Mittel vorgesehen.

Die Genossen haben konkrete Vorschläge: „In Weisweiler an der Dürener Straße, Ecke Gewerbegebiet In der Krause und fortlaufend zwischen den beiden Wohnhäusern in unmittelbarer Nähe der neuen Feuerwehrwache, liegen zwei städtische Grundstücke auf denen nach entsprechender Planung unmittelbar mit Sozialem Wohnungsbau begonnen werden kann.

Im Ortsteil Hücheln in der Stadionstraße, Richtung Sportplatz, befindet sich eine derzeit als Weideland genutzte Fläche. Ein Teil dieser Fläche ist Eigentum der Stadt. Da für dieses Gebiet ein rechtkräftiger Bebauungsplan besteht, bitten wir um Prüfung, ob durch Kauf oder Tausch mit den anderen Eigentümern eine zusammenhängende Fläche für Sozialen Wohnungsbau geschaffen werden kann.“

In der Begründung ihres Antrags zitieren die Vier aus der Haushaltsrede von Nadine Leonhardt: „Herkunft darf kein Schicksal sein. Dies gilt sowohl für die Menschen, die aus unterschiedlicher sozialer Herkunft kommen wie auch für neu zu uns kommende Menschen! Wir haben in Eschweiler eine lange Tradition des sozialen Miteinanders. Ein Ausspielen unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen darf es in Eschweiler auch in Zukunft nicht geben. Deshalb ist es so wichtig, in den Sozialen Wohnungsbau zu investieren.“

Sozialverträgliches Wohnen für Ältere, Alleinstehende, behinderte Menschen, für kinderreiche Haushalte, für junge Menschen, die eine eigene Wohnung in ihrer Heimatstadt suchen, und für Flüchtlinge sei Voraussetzung für ein verträgliches und lebenswertes Miteinander in unserer Stadt.

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