Sommerlager reist nach England: Viele Ausflüge und Aktionen

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Gemeinsam lachen und Spaß haben: Die Pfadfinder genießen ihre Reise nach England. Foto: Michael Fasch

Eschweiler. Ein wenig verschlafen, aber voller Vorfreude standen die Teilnehmer des Sommerlagers der Pfadfinder Deutschritter Röhe um 5 Uhr morgens am Pfarrheim. Kurze Zeit später rollte auch schon der Reisebus vor. Das Ziel: der Gilwell Park in England.

Der Park ist ein Lagerplatz der britischen Pfadfinderbewegung und dient als Ausbildungszentrum für Pfadfinderleiter. Das Gelände befindet sich in der Nähe von Chingford, London, und ist weltweit eines der wichtigsten Pfadfinderzentren. Der Begründer der Pfadfinder Robert Baden-Powell (kurz: „Bi-Pi“) hat mit Hinweis auf dieses Gelände 1929 den Titel Lord Baden-Powell of Gilwell verliehen bekommen. Es ist also immer besonders, wenn sich Pfadfinder auf den Weg dorthin machen.

Schon in den ersten Stunden gab es für viele der Kinder und Jugendlichen Spannendes zu erleben. Bei strahlendem Sonnenschein ging es mit der Fähre von Calais nach Dover. Und auf dem Außendeck konnte man schon von weitem die Steilküste der Insel mit ihren weißen Klippen bestaunen.

In London angekommen, erfreute der Besuch der vielen verwinkelten Gassen mit den unterschiedlichsten Shops und multikulturellen Imbissständen in Camden Town sowohl die Shoppingbegeisterten als auch die Schlemmermäuler. Natürlich schaute sich die Gruppe auch viele der Sehenswürdigkeiten an. Neben dem Buckingham Palace, den Horseguards und der Tower-Bridge war natürlich auch Big Ben ganz oben auf der Liste der Foto-Motive. Etliche Teilnehmer waren verwundert, dass Big Ben gar nicht der Name des Glockenturms ist, sondern der Name der schwersten Glocke im Turm. Der Turm selbst heißt Elizabeth Tower.

Wie Alice im Wunderland konnten sich die Pfadfinder im Spielzeugladen Hamleys fühlen. Die vielen Mitarbeiter luden ein, Spielsachen auszuprobieren und verzauberten die Herzen der Kinder – und natürlich auch die der Erwachsenen. Die Königsfamilie konnte man hier auch bewundern. Zwar nicht in echt und auch nicht als Wachsfigur, aber als lebensgroße Nachbildung aus Legosteinen.

Geschichte und Architektur

Ein vermeintlich unspektakulärer Programmpunkt war der Besuch der St.-Paul‘s-Cathedral. Nach einem ausführlichen Rundgang mit vielen Informationen über Geschichte, Architektur und Zeremonien in dem Gebäude hatten die Eschweiler die Gelegenheit, an einem englischsprachigen Gottesdienst teilzunehmen und anschließend über 528 Treppenstufen zunächst in die Whispering Gallery, im Anschluss in die Stone Gallery bis hinauf in die Golden Gallery aufzusteigen. Die Aussicht von der außen gelegenen obersten Ebene war ziemlich spektakulär und auf 85 Metern Höhe für den einen oder anderen auch eine kleine Herausforderung.

Auch am Zeltplatz gab es viel zu erleben. Ein Sprung von einem Turm in die Tiefe brachte einige an ihre Grenzen. Bei der Lagerolympiade und dem Arena-Spiel konnten die Teilnehmer zeigen, was in ihnen steckt.

Nach den Sommerferien geht es dann wieder mit den wöchentlichen Truppstunden weiter. In den vier Altersgruppen ab sechs Jahren und auch im Betreuerteam freuen sich die Pfadfinder über jeden Besuch, der Interesse an Pfadfinderei hat. Weitere Informationen erteilt Michael Fasch, Telefon 0160/96448486.

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